Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 12 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Krawalle in Südostspanien nach Tod eines Afrikaners

Minderheiten Krawalle in Südostspanien nach Tod eines Afrikaners

Afrikanische Migranten randalieren im Südosten Spaniens in einem Viertel, das überwiegend von Roma bewohnt wird. Dort war zuvor ein Mann aus Guinea-Bissau erstochen worden.

Voriger Artikel
Bayern will Grenzen wieder selbst kontrollieren
Nächster Artikel
Wehrbeauftragter fordert mehr Soldaten

Polizeieinheiten patrouillieren in den Straßen, um ein neues Aufflammen der Krawalle zu verhindern.

Quelle: Carlos Barba

Almería. Der gewaltsame Tod eines Afrikaners hat im Badeort Roquetas de Mar im Südosten Spaniens Krawalle ausgelöst. Mehrere Dutzend Migranten randalierten in einem von Roma bewohnten Stadtteil, um dort für die Bluttat an einem Mann aus Guinea-Bissau Rache zu nehmen.

Am Wochenende beruhigte sich die Lage; allerdings patrouillierten Polizeieinheiten in den Straßen, um ein neues Aufflammen der Krawalle zu verhindern.

Wie der staatliche Rundfunk RNE berichtete, war ein 41-jähriger Westafrikaner am Freitag bei einem Streit erstochen worden. Da die Polizei zunächst keinen Verdächtigen festnahm, zogen Gruppen von Afrikanern in das Roma-Viertel, in dem sie den Messerstecher vermuteten. Sie zündeten Autos und Müllcontainer an und bewarfen Polizeibeamte mit Brandsätzen.

Die Sicherheitskräfte mussten Verstärkung aus anderen Ortschaften anfordern. Nach Angaben der Polizei wurde niemand wegen der Krawalle festgenommen. Nach dem Messerstecher wurde gefahndet. Der Bürgermeister der Urlauberhochburg, Gabriel Amat, betonte, die Zwischenfälle seien eine Ausnahme und kein Indiz für eine mangelhafte Integration der Migranten. "Im normalen Alltag herrscht hier ein friedliches Zusammenleben", sagte das Stadtoberhaupt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
7094a0a2-4205-11e7-9cb6-0f2b11d22185
Wen und was Trump schon alles „bad“ nannte

Bevor er in der Schelte zum deutschen Handelsüberschuss auch den Begriff „bad“ benutzte, hat US-Präsident Donald Trump das Wort schon häufig benutzt. Wen und was er auf Twitter als „böse“, „schlecht“ oder „schlimm“ brandmarkte:

Welche ist die schlechteste Straße in BRB?

25. April 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Welches Glück müssen wir jahrzehntelang gehabt haben, dass wir in Frieden und relativ sicher in Deutschland leben konnten – mit all den Türken, die das Land bevölkern.

mehr