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Krawalle in Südostspanien nach Tod eines Afrikaners

Minderheiten Krawalle in Südostspanien nach Tod eines Afrikaners

Afrikanische Migranten randalieren im Südosten Spaniens in einem Viertel, das überwiegend von Roma bewohnt wird. Dort war zuvor ein Mann aus Guinea-Bissau erstochen worden.

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Polizeieinheiten patrouillieren in den Straßen, um ein neues Aufflammen der Krawalle zu verhindern.

Quelle: Carlos Barba

Almería. Der gewaltsame Tod eines Afrikaners hat im Badeort Roquetas de Mar im Südosten Spaniens Krawalle ausgelöst. Mehrere Dutzend Migranten randalierten in einem von Roma bewohnten Stadtteil, um dort für die Bluttat an einem Mann aus Guinea-Bissau Rache zu nehmen.

Am Wochenende beruhigte sich die Lage; allerdings patrouillierten Polizeieinheiten in den Straßen, um ein neues Aufflammen der Krawalle zu verhindern.

Wie der staatliche Rundfunk RNE berichtete, war ein 41-jähriger Westafrikaner am Freitag bei einem Streit erstochen worden. Da die Polizei zunächst keinen Verdächtigen festnahm, zogen Gruppen von Afrikanern in das Roma-Viertel, in dem sie den Messerstecher vermuteten. Sie zündeten Autos und Müllcontainer an und bewarfen Polizeibeamte mit Brandsätzen.

Die Sicherheitskräfte mussten Verstärkung aus anderen Ortschaften anfordern. Nach Angaben der Polizei wurde niemand wegen der Krawalle festgenommen. Nach dem Messerstecher wurde gefahndet. Der Bürgermeister der Urlauberhochburg, Gabriel Amat, betonte, die Zwischenfälle seien eine Ausnahme und kein Indiz für eine mangelhafte Integration der Migranten. "Im normalen Alltag herrscht hier ein friedliches Zusammenleben", sagte das Stadtoberhaupt.

dpa

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