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Ku-Klux-Klan ist auch in Deutschland aktiv

Rassistischer Geheimbund Ku-Klux-Klan ist auch in Deutschland aktiv

Nicht nur in den USA ist der rechtsradikale Geheimbund Ku-Klux-Klan aktiv. In Deutschland unterhält er gleich mehrere Gruppen. Bei entsprechenden Treffen sollen Hakenkreuzfahnen gezeigt worden sein und womöglich auch Kreuze gebrannt haben.

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Bereits seit den 1920er-Jahren ist der in den USA gegründete Ku-Klux-Klan in Deutschland aktiv – mit Unterbrechungen.
 

Quelle: dpa

Berlin.  In Deutschland sind nach Einschätzung der Bundesregierung derzeit vier Gruppen des vor allem aus den USA bekannten rassistischen Geheimbundes Ku-Klux-Klan aktiv.

Dies geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei hervor, über die die „Süddeutsche Zeitung“ (Dienstag) berichtet

Bundesregierung spricht von „Randphänomen“

Demnach war der Klan zuletzt im Mai Thema im Gemeinsamen Extremismus- und Terrorabwehrzentrum von Bund und Ländern. Dabei sei es um eine mögliche Kreuzverbrennung, dem Zeigen der Hakenkreuzfahne und das Singen verfassungsfeindlicher Lieder gegangen.

Die Bundesregierung hält den Geheimbund angesichts einer wahrscheinlichen „sehr geringen Mitgliederzahlen“ für ein Randphänomen.

Die Linke gibt sich damit nicht zufrieden: Die geringe Mitgliederzahl dürfe nicht über die Gefahr hinwegtäuschen, die von solchen Organisationen ausgehe, zitiert das Blatt die Linken-Politikerin Monika Renner. Der Rassismus des Klan spiele innerhalb der rechten Szene eine wichtige Rolle.

Mehr als 60 Straftaten mit Bezug zum Klan

Laut „Süddeutsche Zeitung“ gab es in den vergangen Jahrzehnten in Deutschland Morde und Mordversuche, in in Zusammenhang mit dem Ku-Klux-Klan in Verbindung stehen sollen. Seit 2001 sollen Ermittlungsbehörden nach Auskunft der Regierung bei 68 Straftaten Bezüge zum Klan gesehen haben.

Auch in Brandenburg trat der Ku-Klux-Klan bereits in Erscheinung: 1992 versuchte ein rechter Mob, einen Afrikaner zu töten - und grölte dazu "Ku-Klux-Klan!" Der Mann überlebte schwer verletzt.

Erst im August 2016 kam es in Potsdam zu einem kuriosen Vorfall: Ein gewisser Danilo Krause meldete der Potsdamer Presse, dass er zusammen mit 30 bis 40 Personen einen Potsdamer Ableger des US-amerikanischen Ku-Klux-Klans gründen wolle. Er rief zudem bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft an, ob das rechtens sei, meldete aber keine Veranstaltung an. Die Stadt war vorbereitet: Neben diverser Presse und einem Funkstreifenwagen warteten, über den Platz verteilt, rund 50 Potsdamer Linke und Alternative auf den Beginn der Veranstaltung. Doch weder der Initiator noch andere weiße Kapuzen waren am Tag der geplanten Gründung zu sehen.

Von dpa/RND/zys

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