Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Länder: Minderjährige Flüchtlinge gerechter verteilen
Nachrichten Politik Länder: Minderjährige Flüchtlinge gerechter verteilen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:22 22.05.2015
Besonders viele junge Flüchtlinge haben Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hamburg aufgenommen. Quelle: Daniel Karmann
Anzeige
Perl

Bisher würden die Jugendlichen nur in den Jugendämtern weniger Kommunen betreut. Ein entsprechender Gesetzentwurf des Bundesfamilienministerium müsse zügig in Kraft treten.

Besonders viele junge Flüchtlinge haben laut dem hessischen Minister Stefan Grüttner (CDU) neben Hessen vor allem Bayern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hamburg aufgenommen. In Bayern lebten 38 Prozent aller in Deutschland angekommenen "minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge", in Hessen 14 Prozent.

Ende 2014 waren nach Angaben des Bundesfamilienministeriums etwa 18 000 junge Flüchtlinge, die ohne Familie nach Deutschland gekommen waren, in der Obhut der Jugendämter oder bei Pflegeeltern, in Wohnheimen und anderen Einrichtungen untergebracht.

Die Kommunen bräuchten Gewissheit, dass ihnen die Kosten zügig erstattet würden, forderten die Minister. Die Ministerinnen aus dem Saarland und aus Nordrhein-Westfalen, Monika Bachmann (CDU) und Ute Schäfer (SPD), betonten, es gehe auch darum, die oft traumatisierten Kinder und Jugendlichen optimal zu betreuen und ihnen eine Perspektive zu geben.

dpa

AfD-Gründer Bernd Lucke ist im Vorstand seiner Partei zunehmend isoliert. Der AfD-Bundesvorstand missbilligte in Berlin mehrheitlich die Gründung des von Lucke initiierten Vereins "Weckruf 2015", teilte AfD-Pressesprecher Christian Lüth mit.

22.05.2015

Russland hat die Europäische Union davor gewarnt, die Mitglieder der EU-Partnerschaft beim Gipfel in Riga vor eine Wahl "Brüssel oder Moskau" zu stellen. Das Treffen in der lettischen Hauptstadt könne nur dann erfolgreich sein, wenn die sechs Ex-Sowjetrepubliken nicht zu einer "falschen Wahl" gezwungen würden, sagte Vizeaußenminister Sergej Rjabkow in Moskau.

22.05.2015

Zwei im Kriegsgebiet Donbass vom ukrainischen Militär gefangene Russen bezeichnen sich Berichten zufolge selbst als reguläre russische Soldaten. Alexander A.

22.05.2015
Anzeige