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Lärmschutz wird zur EM gelockert

Fußball Lärmschutz wird zur EM gelockert

Die Bundesregierung macht den Weg frei für Fanmeilen zur Fußball-Europameisterschaft. Das Kabinett beschloss eine Verordnung, die für "Public Viewing"-Veranstaltungen Ausnahmen vom Lärmschutz vorsieht.

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Umweltministerin Hendricks befürwortet die Fanmeilen: «Das gemeinschaftliche Fußballgucken unter freiem Himmel ist bei Europa- und Weltmeisterschaften mittlerweile Tradition.»

Quelle: Daniel Bockwoldt/Archiv

Berlin. Wenn der Bundesrat der Verordnung zustimmt, können Städte und Gemeinden während der EM (10. Juni bis 10. Juli) öffentliche Fußballübertragungen genehmigen, die normalerweise an den Lärmschutz-Regeln scheitern würden.

Gut jedes zweite EM-Spiel wird erst um 21.00 Uhr angepfiffen. Ab 22.00 Uhr - wenn gerade erst die zweite Halbzeit beginnt - ist jedoch allenfalls Lärm bis zu 55 Dezibel erlaubt.

Weil diese Marke beim "Public Viewing" meist überschritten wird, gibt es seit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 bei großen Turnieren regelmäßig eine Ausnahmeregelung, die nach dem Endspiel wieder außer Kraft tritt.

dpa

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