Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik LeFloid reagiert mit Ironie auf Kritik an Merkel-Interview
Nachrichten Politik LeFloid reagiert mit Ironie auf Kritik an Merkel-Interview
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:35 21.07.2015
Kanzlerin Merkel im Interview mit Florian Mundt alias LeFloid im Bundeskanzleramt. Quelle: Bundeskanzleramt/Steffen Kugler
Anzeige
Berlin

In der neuen Ausgabe des Magazins "Le Floid" spielt der 27-Jährige den Ball zurück: "Dass danach nicht die Welt explodiert ist - oh. Da muss ich wohl die ganzen heftigen und weltverändernden Enthüllungen über Merkel in letzter Zeit durch echte Journalisten verpasst haben."

"Und jetzt kommen wir zum leidigen Thema der vergangenen Woche (...) - der Merkel-Stunt", so leitet Mundt nach fünf Minuten Geplauder zu seiner Entgegnung auf Kritik "der klassischen etablierten Printmedien und Profi-Journalisten" über. Die hätten versucht, "Le Floid in der Luft zu zerreißen". Mit ausgestrecktem Mittelfinger und einer Reihe von Kraftausdrücken macht der bei Jugendlichen beliebte Internet-Star deutlich, dass er die Kollegenschelte ziemlich daneben findet.

Merkel habe die von "LeFloid"-Zuschauern an ihn herangetragenen Fragen "mehr oder weniger klar beantwortet, einige sogar sehr klar. Aber offensichtlich sollte ich mich da doch hinsetzen, einmal laut "Penis" rufen und dafür sorgen, dass die Kanzlerin anfängt zu heulen und das Interview abgebrochen wird."

Mundt hatte das Gespräch am Montagabend voriger Woche ins Netz gestellt. Beide sprachen über Themen wie das europäisch-amerikanische Freihandelsabkommen TTIP, ein einheitliches Abitur, die Homo-Ehe oder den US-Geheimdienst NSA. Er sei "schweinenervös" gewesen", räumt Mundt eine Woche später ein. Sein Fazit: "Hunderttausende haben dieses Interview gesehen, Hunderttausende haben Antworten auf ihre Fragen bekommen, und Hunderttausende werden auch nach diesem Interview garantiert nicht CDU wählen – mich eingeschlossen."

dpa

Isfahan (dpa) – Nach dem Besuch von Vizekanzler Sigmar Gabriel im Iran hofft die deutsche Wirtschaft auf volle Auftragsbücher. "Es war wichtig zu zeigen, dass sich Frieden lohnt", sagte der Bundeswirtschaftsminister zu seinen Gespräche.

21.07.2015

Die meisten ausländischen Pflegekräfte kommen aus Polen. Im Jahr 2013 arbeiteten 76 000 Personen mit polnischen Wurzeln in Pflegeberufen in Deutschland, davon waren 93 Prozent Frauen.

21.07.2015

Neue Milliarden-Hilfen für Griechenland sollten nach Ansicht der österreichischen Regierung nur dann fließen, wenn sich Athen in der Asylfrage mehr anstrengt.

21.07.2015
Anzeige