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LeFloid reagiert mit Ironie auf Kritik an Merkel-Interview

Medien LeFloid reagiert mit Ironie auf Kritik an Merkel-Interview

Mit Ironie gegen Interview-Schelte: Eine Woche nach seinem viel beachteten Gespräch mit Kanzlerin Merkel für die Videoplattform YouTube hat sich Florian Mundt alias LeFloid gegen Angriffe von Medien- und Politikjournalisten auf seine angeblich allzu seichten Fragen zur Wehr gesetzt.

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Kanzlerin Merkel im Interview mit Florian Mundt alias LeFloid im Bundeskanzleramt.

Quelle: Bundeskanzleramt/Steffen Kugler

Berlin. In der neuen Ausgabe des Magazins "Le Floid" spielt der 27-Jährige den Ball zurück: "Dass danach nicht die Welt explodiert ist - oh. Da muss ich wohl die ganzen heftigen und weltverändernden Enthüllungen über Merkel in letzter Zeit durch echte Journalisten verpasst haben."

"Und jetzt kommen wir zum leidigen Thema der vergangenen Woche (...) - der Merkel-Stunt", so leitet Mundt nach fünf Minuten Geplauder zu seiner Entgegnung auf Kritik "der klassischen etablierten Printmedien und Profi-Journalisten" über. Die hätten versucht, "Le Floid in der Luft zu zerreißen". Mit ausgestrecktem Mittelfinger und einer Reihe von Kraftausdrücken macht der bei Jugendlichen beliebte Internet-Star deutlich, dass er die Kollegenschelte ziemlich daneben findet.

Merkel habe die von "LeFloid"-Zuschauern an ihn herangetragenen Fragen "mehr oder weniger klar beantwortet, einige sogar sehr klar. Aber offensichtlich sollte ich mich da doch hinsetzen, einmal laut "Penis" rufen und dafür sorgen, dass die Kanzlerin anfängt zu heulen und das Interview abgebrochen wird."

Mundt hatte das Gespräch am Montagabend voriger Woche ins Netz gestellt. Beide sprachen über Themen wie das europäisch-amerikanische Freihandelsabkommen TTIP, ein einheitliches Abitur, die Homo-Ehe oder den US-Geheimdienst NSA. Er sei "schweinenervös" gewesen", räumt Mundt eine Woche später ein. Sein Fazit: "Hunderttausende haben dieses Interview gesehen, Hunderttausende haben Antworten auf ihre Fragen bekommen, und Hunderttausende werden auch nach diesem Interview garantiert nicht CDU wählen – mich eingeschlossen."

dpa

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