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Libanon trauert nach Doppelanschlag in Beirut um Opfer

Konflikte Libanon trauert nach Doppelanschlag in Beirut um Opfer

Zwei Bomben detonieren in einer Hisbollah-Hochburg im Libanon. Die Miliz kämpft im syrischen Bürgerkrieg an der Seite der Regierungstruppen. Deren stärkster Gegner soll sich zu dem Doppelanschlag bekannt haben.

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Die Attacken ereigneten sich in dem Beiruter Stadtteil Burdsch al-Baradschneh, wo die radikal-islamische Schiitenpartei Hisbollah stark ist. Foto: Nabil Mounzer

Beirut. Nach dem Doppelanschlag in der Hauptstadt Beirut trauert der Libanon um die mehr als 40 Toten. Die Regierung ließ am Freitag die Flaggen auf halbmast setzen. Auch Schulen und Universitäten waren geschlossen.

Zwei Selbstmordattentäter hatten sich am Vortag im vor allem von Schiiten bewohnten Süden Beiruts in die Luft gesprengt. Das Gesundheitsministerium sprach von 43 Toten und 239 Verletzten. Zu dem Anschlag bekannte sich die vor allem in Syrien aktive sunnitische Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Es war eines der schwersten Attentate im Libanon seit Jahren. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte die Anschläge scharf. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch sprach von einer "kaltschnäuzigen und verabscheuungswürdigen" Tat.

Seit Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien 2011 leidet der Libanon unter den Folgen des Konflikts. Die beiden Ländern sind traditionell eng miteinander verbunden. Mehr als eine Million Syrer sind vor der Gewalt in den Libanon geflohen. Die libanesische Schiiten-Miliz Hisbollah kämpft im Bürgerkrieg an der Seite des syrischen Regimes.

dpa

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