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Londons Bürgermeister Johnson kämpft für EU-Austritt

EU Londons Bürgermeister Johnson kämpft für EU-Austritt

Drinbleiben oder Rausgehen? Im EU-Referendum stimmen die Briten auch über die Zukunft der Gemeinschaft ab. Das Land ist gespalten - bis hinauf in die Regierung von David Cameron.

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Britische Medien handeln Johnson als mögliche Schlüsselfigur im Lager der Austrittsbefürworter. Foto: Facundo Arrizabalaga

London. Der populäre Londoner Bürgermeister Boris Johnson will sich beim bevorstehenden EU-Referendum für den Austritt Großbritanniens aus der Gemeinschaft einsetzen. Es gehe um die Souveränität Großbritanniens, begründete er am Sonntag seinen Schritt.

Das Projekt der politischen Gemeinschaft "ist in Gefahr, außer Kontrolle zu geraten", sagte er. Der Europäische Gerichtshof etwa spreche für rund 500 Millionen Menschen Recht, kritisierte Johnson. "Es gibt zu viel juristischen Aktivismus, es gibt zu viele Gesetze, die von der EU kommen." Johnson meinte, sein Engagement für den Austritt sei nicht gegen Premierminister David Cameron gerichtet.

Britische Medien handeln Johnson bereits als mögliche Schlüsselfigur im Lager der Austrittsbefürworter. Er wird auch als potenzieller Gegenspieler von Cameron mit Ambitionen auf dessen Amt gesehen. Cameron wirbt für einen Verbleib in der Gemeinschaft. Am 23. Juni sollen die Briten entscheiden, ob sie in der EU bleiben oder austreten wollen, der Ausgang der Abstimmung gilt als offen.  

dpa

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