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MAD macht Jagd auf Rechtsextremisten bei der Bundeswehr

Verteidigung MAD macht Jagd auf Rechtsextremisten bei der Bundeswehr

Der Militärische Abschirmdienst (MAD) hat im vergangenen Jahr nach Angaben des Verteidigungsministeriums drei Soldaten und einen zivilen Mitarbeiter der Bundeswehr als Rechtsextremisten enttarnt.

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Aktuell bearbeitet der MAD 230 rechtsextremistische Verdachtsfälle.

Quelle: Oliver Berg

Berlin. Die Männer seien entlassen beziehungsweise in frühzeitigen Ruhestand versetzt worden.

In 19 Fällen habe die Bundeswehr zudem weitere Soldaten aufgrund von rechten Parolen, volksverhetzenden Äußerungen und Propagandadelikten frühzeitig aus dem Dienst entlassen. Das geht nach einem Bericht der "Welt" aus der Antwort des Ministeriums auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke (Linke) hervor.

In anderen Fällen konnten Soldaten nach Disziplinarstrafen oder Bußgeldzahlungen weiter in der Truppe verbleiben.

Aktuell bearbeite der MAD 230 rechtsextremistische Verdachtsfälle. Demnach wurden im vergangenen Jahr 149 rechtsextremistische Vorkommnisse bekannt. Im laufenden Jahr 2016 gebe es bereits 22 Hinweise auf mögliche Neonazis, Rassisten und Antisemiten innerhalb der Truppe. Die übrigen Verdachtsfälle stammten noch aus den Vorjahren, befänden sich aber noch immer in der Bearbeitung.

Bei den vier enttarnten Rechtsextremisten handelt es sich den Angaben zufolge um einen NPD-Funktionär, einen Wachmann, ebenfalls NPD-Mitglied, einen Zeitsoldaten mit rechtsextremistischer Tätowierung und einen freiwilligen Wehrdienstleistenden, der in einer rechten Kameradschaft aktiv war.

dpa

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