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Politik Massenschlägereien in zwei Berliner Flüchtlingsunterkünften
Nachrichten Politik Massenschlägereien in zwei Berliner Flüchtlingsunterkünften
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18:35 29.11.2015
Polizisten auf dem Gelände einer Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge. Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv
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Berlin

Zahlreiche Flüchtlinge haben sich in Berlin in der Unterkunft im Hangar des ehemaligen Flughafens Tempelhof eine Massenschlägerei geliefert.

Die Beteiligten seien mit Messern und Stangen auf einander losgegangen, teilte die Tempelhofer Direktion der Gewerkschaft der Polizei über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Zwei Wachleute seien verletzt und 14 Flüchtlinge festgenommen worden. Ein Polizeisprecher bestätigte diese Angaben auf Nachfrage nicht. Bei der Essensausgabe seien am Sonntagnachmittag mehr als 100 Bewohner aneinandergeraten, sagte er.

Zuvor hatte es bereits am Samstagabend eine Massenschlägerei und anschließende Panik in einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Spandau gegeben. Dabei wurden nach Angaben eines Feuerwehrsprechers sieben Menschen verletzt. Der Polizei zufolge gab es keine Schwerverletzten.

Ein Unruhestifter sei nach einer ersten Auseinandersetzung am späten Samstagabend festgenommen worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Lage beruhigte sich demnach zunächst, dann brach eine weitere Schlägerei in einer großen Menschenmenge aus. Sitzgarnituren wurden geworfen, Fenster zerstört und Feuerlöscher leergesprüht.

Wegen der Gewalt und der "Wolke aus den Löschgeräten" kam es dem Feuerwehrsprecher zufolge zu einer Panik. Etwa die Hälfte der rund 1000 Bewohner lief ins Freie und wartete vor dem Gebäude in der Kälte, bis sich die Lage beruhigte. Kurz nach Mitternacht waren alle Bewohner wieder drinnen. Rund 80 Polizisten waren im Einsatz. Die Hintergründe beider Schlägereien waren zunächst unklar.

Bei einer Schlägerei in einem Flüchtlingsheim in Klietz nahe Stendal in Sachsen-Anhalt wurden fünf Menschen verletzt. Erst entbrannte am Samstagabend zwischen mehreren Bewohnern ein Streit, dann flogen die Fäuste. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

dpa

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