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Nachrichten Politik Mehr Angriffe auf türkische Einrichtungen
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07:23 20.03.2018
Polizisten sichern die Räume eines Berliner Moscheevereins nach einem Brand. Quelle: dpa
Berlin

Insgesamt 37 Angriffe auf Moscheen, Kulturvereine oder türkische Restaurants hat die Polizei seit Anfang des Jahres festgestellt. Hinter den Anschlägen vermuten die Behörden vor allem prokurdische Aktivisten, berichtet die Funke Mediengruppe unter Berufung auf das Bundesinnenministerium.

Damit ist die Zahl der Straftaten, die sich gegen türkische Einrichtungen richten, deutlich angestiegen. Im Jahr 2017 wurden insgesamt 13 Übergriffe registriert. Wie eine Ministeriumssprecherin der Mediengruppe sagte, handele es sich für beide Zeiträume zunächst um vorläufige Zahlen.

In den vergangenen Tagen waren in Nordrhein-Westfalen, Berlin, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg Brandanschläge auf Moscheen und türkische Einrichtungen verübt worden.

Deutschland ist mit Blick auf die hier lebende große Zahl von Menschen mit Bezug zur Türkei seit jeher Spiegel und Resonanzboden türkisch-kurdischer Konflikte“, sagte die Sprecherin. „Dies gilt in besonderer Weise vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse in und um Afrin.“ In der nordsyrischen Region geht die türkische Armee seit dem 20. Januar gegen die Kurdenmiliz YPG vor. Die Türkei stuft die YPG wegen ihrer Verbindungen zur PKK als Terrororganisation ein.

Eine Sprecherin des Bundeskriminalamtes (BKA) hatte Ende vergangener Woche der „Welt“ gesagt, die Behörde erwarte weitere Gewalttaten als Reaktion auf die türkische Offensive gegen Kurden in Nordsyrien.

Von RND/dpa

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