Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Mehr als 40 Zivilisten bei Kämpfen in Aleppo getötet
Nachrichten Politik Mehr als 40 Zivilisten bei Kämpfen in Aleppo getötet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:44 09.07.2016
Bild aus der in Trümmern liegenden Stadt Aleppo. Hier kam es zu heftigen Kämpfen zwischen Rebellen und Regierungstruppen. Quelle: Zouhir Al Shimale/Archiv
Anzeige
Damaskus

Bei gegenseitigen Angriffen syrischer Rebellen und Regierungstruppen in der heftig umkämpften Großstadt Aleppo sind mindestens 43 Zivilisten getötet worden.

Alleine beim Beschuss der von Regierungseinheiten gehaltene Stadtteile durch Aufständische seien am Freitagabend 34 Unbeteiligte umgekommen, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Mehr als 200 Menschen seien dabei verletzt worden.

Die Truppen des Machthabers Baschar al-Assad reagierten mit Luftangriffen und Artilleriefeuer. Dabei wurden nach Angaben der Beobachtungsstelle neun Zivilisten getötet, darunter sechs Kinder.

Regierungstreue Verbände waren in den vergangenen Tagen so nah an die letzte Versorgungsstraße der Rebellen herangerückt, dass sie die Route in Richtung Türkei unter Feuer nehmen konnten. Damit sind die Rebellen momentan von der Außenwelt abgeschnitten. Die wichtige Straße und ihr Umfeld standen auch heute unter Feuer. Schätzungen, wie viele Menschen sich in dem von Rebellen gehaltenen Teil der Stadt aufhalten, variieren stark. Es wird von bis zu 300 000 Menschen ausgegangen.

Aleppo ist zwischen Anhängern der Regierung und der Opposition geteilt und seit Jahren umkämpft. Eine von der syrischen Führung am Mittwoch verkündete einseitige dreitägige Waffenruhe war nicht eingehalten worden.

dpa

Verbraucher sollen nach den Vorstellungen von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt künftig bei leicht verderblichen Lebensmitteln über die Haltbarkeit bis zur Ungenießbarkeit informiert werden.

09.07.2016

Der kubanische Präsident Raúl Castro hat wirtschaftliche Probleme der sozialistischen Karibikinsel eingeräumt. Allerdings schloss er eine schwere Krise wie nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion aus.

09.07.2016

Immer wieder sorgt Nordkorea mit Raketentests für Empörung. Jetzt wollen Washington und Seoul ein Abwehrsystem in Südkorea stationieren. Die Reaktionen aus China und Russland sind eindeutig.

08.07.2016
Anzeige