Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 16 ° wolkig

Navigation:
Merkel verteidigt Asyl-Kurs vor der Basis

Parteien Merkel verteidigt Asyl-Kurs vor der Basis

Trotz Kritik aus der eigenen Partei hat die CDU-Vorsitzende und Kanzlerin Angela Merkel ihre Linie in der Asylpolitik auch vor der Basis verteidigt. Bei der ersten von vier Mitgliederkonferenzen zur geplanten Parteireform bekräftigte Merkel in Wuppertal ihren asylfreundlichen Kurs.

Voriger Artikel
EU und Balkanländer vereinbaren Zusammenarbeit
Nächster Artikel
Australien will Flüchtlinge auf den Philippinen ansiedeln

Angela Merkel spricht in Wuppertal auf der Zukunftskonferenz der CDU.

Quelle: Marius Becker

Wuppertal. Wer Fluchtgründe habe und vor Terror, Gewalt und Krieg fliehe, solle in Deutschland willkommen sein, sagte Merkel unter dem Beifall von rund 1000 Parteifreunden aus NRW. Ebenso viel Zustimmung erhielt die Kanzlerin für ihre Feststellungen, wer keinen Asylgrund habe, müsse das Land verlassen - wer ein Aufenthaltsrecht habe, müsse sich aber auch an die Regeln in Deutschland halten.

"Ich kann zusagen, dass wir diesen Prozess ordnen, steuern und das Problem lösen", sagte Merkel. Dies könne aber nur gemeinsam mit internationalen Partnern geschehen und brauche daher Zeit. "Bis dahin wird das eine wahnsinnige nationale Kraftanstrengung." Deutschland dürfe auch in einer schwierigen Situation nicht Werte wie die Menschenwürde fallen lassen, sondern müsse "wenn es ernst wird zu dem stehen, was wir sonntags sagen".

In der Aussprache nach ihrer Rede erhielt die Kanzlerin aber auch viele kritische Fragen und Anmerkungen von der Parteibasis. Ein Jurist beklagte, Deutschland dulde Grenzverletzungen, da die Asylsuchenden aus sicheren Ländern rundherum kämen. Eine CDU-Ratsfrau fragte die Kanzlerin, wie Deutschland seine Kultur erhalten könne angesichts immer stärker werdender muslimischer Bevölkerungsanteile.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
ac9b46ea-840f-11e7-8a9d-ecf16cf845db
Barcelona nach dem Anschlag

Am Tag nach den Anschlägen in Spanien sitzt der Schock tief. 14 Menschen sind getötet worden, mehr als 100 Verletzte werden in Krankenhäusern behandelt. Das Land ist zutiefst getroffen.

Soll der Hundeleinenzwang ausgeweitet werden?

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr