Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Mexikanischer Gouverneur wegen Journalisten-Mordes vernommen
Nachrichten Politik Mexikanischer Gouverneur wegen Journalisten-Mordes vernommen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:48 11.08.2015
Sie könnten die nächsten Todesopfer sein: Mexikanische Pressefotografen protestieren mit Masken ihres ermordeten Kollegen Ruben Espinosa gegen die vielen Morde an Journalisten. Foto: Mario Arturo Martinez
Anzeige
Mexiko-Stadt/Xalapa

Am 31. Juli wurde er dort gemeinsam mit vier Frauen in einer Wohnung erschossen. Ein Team aus Staatsanwälten werde nach Veracruz reisen, um die Aussage von Gouverneur Javier Duarte aufzunehmen, sagte der Bürgermeister von Mexiko-Stadt, Miguel Ángel Mancera, am Montag. Der Gouverneur habe seine Kooperation bei den Ermittlungen zugesagt.

Veracruz gilt als die gefährlichste Region für Journalisten in Mexiko. Seit Duartes Amtsantritt Ende 2010 wurden in dem Bundesstaat im Osten des Landes 14 Journalisten getötet. Der Gouverneur selbst äußerte sich mehrfach kritisch über die Arbeit der Medien.

Besonders soll er sich über ein Foto von Espinosa geärgert haben, das ihn mit einer Polizeimütze zeigt. Die Schlagzeile der regierungskritischen Zeitschrift "Proceso" dazu lautete: "Veracruz - rechtloser Staat".

Einen Rücktritt wegen des Mordanschlags auf Espinosa schloss Duarte aus. Er habe eine Verpflichtung gegenüber den Bürgern von Veracruz und werde sein Mandat erfüllen, sagte er dem Radiosender Fórmula. Der Gouverneur versprach allerdings, dass es in Veracruz keine Straflosigkeit bei Gewalt gegen Journalisten geben werde.

dpa

Seit Monaten stößt die Polizei in Bayern bei der Bewältigung der hohen Anzahl von Flüchtlingen an ihre Grenzen. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) will sich deshalb heute in Deggendorf einen Überblick verschaffen.

11.08.2015

Nach dem Schusswechsel mit der Polizei am Rande von Demonstrationen in der US-Stadt Ferguson haben die Behörden den Notstand ausgerufen. Gewaltakte würden nicht länger toleriert, teilte der zuständige St.

10.08.2015

Bei den Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Geldgebern über neue Milliardenhilfen deutet sich immer klarer ein Durchbruch an. In Brüssel hieß es am Montagmittag, eine Einigung werde in den nächsten 24 bis 36 Stunden erwartet.

10.08.2015
Anzeige