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Mindestens zehn Menschen an US-College erschossen

Kriminalität Mindestens zehn Menschen an US-College erschossen

Wieder und wieder kommt es an Schulen und Universitäten in den USA zu blutigen Zwischenfällen. Nun trifft es ein College in einer Kleinstadt in Oregon. Kündigte der Schütze seine Tat im Internet an?

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Das Umpqua Community College in Roseburg im US-Staat Oregon in einer Luftaufnahme von Google Earth. Bei einer Schießerei an der Hochschule hat es mehrere Tote gegeben.

Quelle: Google

Portland. Ein mutmaßlicher Amokläufer hat an einem College im US-Westküstenstaat Oregon Medienberichten zufolge mindestens 10 Menschen getötet und 20 weitere verletzt. Der Schütze wurde Feuerwehrsprecher Ray Schoufler zufolge "neutralisiert".

Zunächst blieb aber unklar, ob er überlebte, ob er allein handelte und was das Motiv für seine Bluttat gewesen sein könnte. Auch über die genaue Zahl der Opfer herrschte zunächst Unklarheit.

Der Schütze eröffnete ersten Berichten zufolge am Donnerstagvormittag (Ortszeit) das Feuer im Unterrichtsraum in einem der insgesamt 18 Gebäude auf dem Campus. Er bewegte sich dann durch weitere Räume, Retter entdeckten Schoufler zufolge in mehreren Unterrichtsräumen Tote und Verletzte. "Bitte halten Sie sich aus der Gegend fern", teilte die Feuerwehr auf Twitter mit und warnte vor einem "aktiven Schützen". Das College wurde abgeriegelt. Elf Menschen wurden nach Angaben der Feuerwehr ins Krankenhaus gebracht, mindestens zwei davon starben.

Am Umpqua Community College (UCC) in Roseburg sind mehr als 3000 Vollzeit- und 16 000 Teilzeit-Studenten eingeschrieben. Die Kleinstadt mit rund 22 000 Einwohnern liegt etwa 300 Kilometer südlich der Metropole Portland. Busse transportierten die Studenten zu einem Festplatz abseits vom Campus, nachdem sie Berichten zufolge von der Polizei durchsucht wurden.

Beobachter vermuteten wegen der vielen Todesopfer, dass der Schütze eine halbautomatische Waffe benutzte. CNN berichtete zudem, dass er seine Tat im Internet angekündigt haben könnte. Die unter anderem für Sprengstoff zuständige Bundespolizei ATF schickte Verstärkung aus Portland nach Roseburg.

dpa

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