Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Mit Tränengas gegen Transgender-Demo in Istanbul

Demonstrationen Mit Tränengas gegen Transgender-Demo in Istanbul

Die türkische Polizei hat einen Marsch von Transsexuellen in der Millionenmetropole Istanbul mit Tränengas aufgelöst. Elf Menschen seien festgenommen worden, berichtete die Nachrichtenagentur DHA.

Voriger Artikel
Antisemitismus-Zwist: Streit zwischen Petry und Meuthen
Nächster Artikel
Türkei dementiert tödliche Grenzschüsse auf Syrer

Im Rahmen der sogenannten «Pride Week» marschierten heute Transsexuellen und Aktivisten durch Istanbul. Die Polizei löste die Veranstaltung gewaltsam mit Tränengas auf.

Quelle: Cem Turkel

Istanbul. Der Marsch fand im Rahmen der sogenannten "Pride Week" - einer Veranstaltungsreihe von Homo-und Transsexuellen - statt. Der Istanbuler Gouverneur hatte Demonstrationen anlässlich der "Pride Week" für die gesamte Woche verboten.

Der Beschluss zielt vor allem auf die Abschlussveranstaltung, der jährlichen Schwulen und Lesbenparade am kommenden Sonntag, ab. Sie findet seit mehr als zehn Jahren statt und wurde vergangenes Jahr erstmals verboten. Damals verwies der Gouverneur auf den für Muslime heiligen Fastenmonat Ramadan. Dennoch gingen Tausende auf die Straße. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas gegen die friedlichen Demonstranten ein. Auch dieses Jahr fällt der Termin in den Ramadan.

Zur Begründung für das Verbot in diesem Jahr führte das Gouverneursamt die Sicherheit von Teilnehmern und Bürgern sowie den Schutz der öffentlichen Ordnung an. Eine ultrarechte nationalistische Gruppe hat den diesjährigen Schwulenmarsch bedroht.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-161207-99-459075_large_4_3.jpg
Fotostrecke: BVB holt mit starkem 2:2 bei Real den Gruppensieg

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?