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Nachrichten Politik Mitsotakis neuer Chef der griechischen Konservativen
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15:37 11.01.2016
Kyriakos Mitsotakis gilt als Verfechter der Reformbemühungen des Landes und als Erneuerer der konservativen Partei Nea Dimokratia (ND). Quelle: Alexandros Beltes
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Athen

Kyriakos Mitsotakis ist neuer Vorsitzender der griechischen Oppositionspartei Nea Dimokratia (ND).

Der 47-Jährige setzte sich am Sonntag bei einer Stichwahl der konservativen Partei gegen den als Favorit geltenden früheren Parteichef Evangelos Meimarakis durch. Mitsotakis erhielt nach Auszählung aller Stimmen 52,4 Prozent. Meimarakis kam auf 47,6 Prozent, teilte die Nea Dimokratia mit. An der Wahl beteiligten sich den Angaben zufolge 334 752 ND-Mitglieder und Sympathisanten.

Mitsotakis zeigte gleich am Sonntagabend, was er von der Links-Rechts-Regierungskoalition unter Alexis Tsipras hält und welchen Kurs er als neuer Parteichef der Konservativen einschlagen will: Die Nea Dimokratia werde alle Kräfte vertreten, die gegen "den Populismus einer unfähigen Regierung sind", sagte er. Die Uhr dazu ticke, das solle sich (Ministerpräsident) Alexis Tsipras gut merken, fügte er hinzu. Seine Partei wolle er von Grund auf erneuern. Sein innerparteilicher Kontrahent Evangelos Meimarakis gratulierte Mitsotakis zu seinem Sieg.

"Die Nea Dimokratia schlägt eine neue Seite auf", titelte die Athener Boulevardzeitung "Ethnos". "Mandat für Reformen und Erneuerung", lautete der Tenor in der konservativen Zeitung "Eleftheros Typos". Analysten kommentierten im Rundfunk, Tsipras habe nun einen starken Gegner bekommen. Die beiden Politiker seien "jung und dynamisch" und ihre Duelle werden "hochspannend" sein, hieß es.

Notwendig geworden war die Wahl eines neuen ND-Vorsitzenden, weil Meimarakis nach der Niederlage der Konservativen bei der Parlamentswahl im September 2015 sein Amt zur Verfügung gestellt hatte. Damals unterlagen die Konservativen der Linkspartei Syriza, die gemeinsam mit der rechtspopulistischen Partei Anel die Regierung stellt.

Beim ersten Wahlgang vor drei Wochen hatte keiner der ursprünglich vier Kandidaten eine absolute Mehrheit erreicht. Meimarakis belegte damals mit 39,8 Prozent der Stimmen Platz eins, gefolgt von Mitsotakis mit 28,5 Prozent.

dpa

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