Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 15 ° Gewitter

Navigation:
NRW bestellt Jodtabletten zum Schutz bei einem Atomunfall

Atom NRW bestellt Jodtabletten zum Schutz bei einem Atomunfall

Um die Bevölkerung bei einem Atomunfall besser schützen zu können, will Nordrhein-Westfalen Jodtabletten für alle Schwangeren und Minderjährigen im Land kaufen.

Voriger Artikel
Zuckermangel: Cola-Krise in Caracas
Nächster Artikel
Asylbewerber attackiert - Passanten feuern Täter an

In NRW ist die Sorge um die Sicherheit belgischer Atomkraftwerke groß.

Quelle: Oliver Berg

Düsseldorf. Eigentlich sei der Bund für die Anschaffung zuständig.

Weil es dort bislang aber keinen Zeitplan dafür gebe, habe NRW als bislang einziges Bundesland entschieden, das Medikament auf eigene Kosten zu beschaffen, sagte eine Sprecherin des NRW-Innenministeriums. Die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" hatte zuvor über die Pläne berichtet.

Kaliumjodid wird bei nuklearen Zwischenfällen eingesetzt, weil es die Aufnahme radioaktiven Jods im Körper stark abschwächt. Nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima hatte die Strahlenschutzkommission des Bundes empfohlen, ganz Deutschland als sogenannte Fernzone auszuweisen. In diesem Gebiet sollen alle Schwangeren und Minderjährigen einen schnellen Zugang zu Kaliumjodid-Tabletten bekommen.

Bislang gibt es Jodtabletten in Nordrhein-Westfalen lediglich in einem 100-Kilometer-Radius rund um Atomkraftwerke - dort allerdings nur für alle Menschen unter 45 Jahren.

In NRW ist die Sorge um die Sicherheit belgischer Atomkraftwerke groß: Die Reaktoren Doel in der Nähe von Antwerpen und Tihange bei Lüttich, das etwa 70 Kilometer von Aachen entfernt liegt, sind nach mehreren Pannen heftig umstritten und waren aus Sicherheitsgründen mehrfach abgeschaltet worden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
7b093c1e-5b37-11e7-b9df-648b83c336d2
Hier haben die Polizisten gefeiert

Sie langweilten sich in einem Containerdorf vor dem G-20-Einsatz. Dann eskalierte die Situation bei drei Berliner Hundertschaften. Sie wurden nun nach Hause geschickt. Die Polizei bestätigt die pikanten Vorwürfe. Stationiert waren die Polizisten in einer ehemaligen Flüchtlingsunterkunft in Bad Segeberg.

Welcher Brandenburg-Spruch ist Ihr Favorit?

25. April 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Welches Glück müssen wir jahrzehntelang gehabt haben, dass wir in Frieden und relativ sicher in Deutschland leben konnten – mit all den Türken, die das Land bevölkern.

mehr