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Politik Nach Atomabkommen mit Iran: USA und Israel verhandeln diskret
Nachrichten Politik Nach Atomabkommen mit Iran: USA und Israel verhandeln diskret
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12:06 13.09.2015
Israels Regierung hatte das Iran-Atomabkommen bis zuletzt bekämpft. Doch nun soll bereits hinter verschlossenen Türen inoffiziell über amerikanische Hilfen zur Stärkung der Sicherheit Israels gegenüber dem Iran verhandelt werden. Quelle: Dean Calma
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Tel Aviv

Israelische und amerikanische Offizielle würden bereits  "unangekündigt, diskret und inoffiziell" über amerikanische Hilfen zur Stärkung der Sicherheit Israels gegenüber dem Iran verhandeln, berichtete die Tageszeitung "Haaretz" am Sonntag.

"Sondierungen auf unterer Ebene ebnen den Weg zu regulären Treffen auf höchster Ebene in den kommenden Wochen", schrieb das Blatt unter Berufung auf namentlich nicht genannte amerikanische und israelische Regierungsquellen. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte bis zuletzt mit massiver Lobby-Arbeit danach getrachtet, die Entscheidungen im US-Senat zu beeinflussen und eine Blockade des Iran-Abkommens herbeizuführen.

Am vergangenen Donnerstag verfehlte jedoch der Senat das nötige Quorum für eine Blockade, obwohl die das Gremium dominierenden Republikaner geschlossen für eine solche gestimmt hatten. Israel befürchtet, dass sich der Erzfeind Iran nicht an das Atomabkommen halten und weiter insgeheim an der Entwicklung von Nuklearwaffen arbeiten wird.

dpa

Eine am Sonntag in der Zeitung "To Vima" veröffentlichte repräsentative Erhebung sieht das Linksbündnis Syriza von Alexis Tsipras mit 26,7 Prozent knapp in Führung vor den Konservativen der Nea Dimokratia (ND), die mit ihrem Vorsitzenden Evangelos Meimarakis auf 26,2 Prozent kommen.

13.09.2015

Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat die türkische Regierung im Konflikt mit der kurdischen Untergrundorganisation PKK zur Mäßigung aufgerufen. "Wir verfolgen mit Sorge von Woche zu Woche eine weitere Eskalation der Gewalt", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

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Die Flüchtlingskrise bringt München ans Limit. Bis zu 13 000 Menschen allein am Samstag: Erstmals müssen einige die Nacht auf dem Boden verbringen. Die Behörden schlagen Alarm und fühlen sich vom Rest Deutschlands allein gelassen.

12.09.2015
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