Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Nach Kundus-Bombardement: Linke fordert Bundeswehr-Abzug
Nachrichten Politik Nach Kundus-Bombardement: Linke fordert Bundeswehr-Abzug
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:11 05.10.2015
Bundeswehrsoldat in Kundus. Die Linke fordert nach dem Luftangriff auf ein Krankenhaus in Kundus den sofortigen Abzug der aller Bundeswehrsoldaten aus Afghanistan. Quelle: Maurizio Gambarini/Archiv
Anzeige
Kabul

"Frieden lässt sich nicht herbeibomben. Jede Forderung der Regierungsparteien oder des Militärs, den Bundeswehreinsatz in Afghanistan zu verlängern oder auszuweiten, ist unverantwortlich", sagte Linke-Chef Bernd Riexinger der Deutschen Presse-Agentur. "Bildung, Konfliktprävention und Diplomatie sind die Wurzeln, aus denen demokratische Strukturen wachsen – Bomben und Granaten sind hierfür im wahrsten Sinne des Wortes die falschen "Waffen"."

Bei dem Angriff am Samstag waren 22 Helfer und Patienten getötet worden. Vermutlich wurde das Krankenhaus versehentlich von US-Militärflugzeugen bombardiert. Die Provinzhauptstadt Kundus ist heftig umkämpft, seit sie vor einer Woche von den radikalislamischen Taliban überfallen wurde.

Am Donnerstag wollen die Nato-Verteidigungsminister in Brüssel über die Lage beraten. In der Bundesregierung gibt es Überlegungen, den eigentlich bis Ende 2016 geplanten Ausbildungseinsatz der Nato zu verlängern. Der Kampfeinsatz lief offiziell Ende 2014 aus.

dpa

Bei der Parlamentswahl im früheren Euro-Krisenland Portugal hat das konservative Regierungsbündnis einer Prognose zufolge klar gewonnen. Das Zwei-Parteien-Bündnis "Portugal à Frente" (PàF/Portugal voran) von Ministerpräsident Pedro Passos Coelho erhält nach der Prognose des staatlichen Fernsehsenders "RTP" rund 45 Prozent der Stimmen.

04.10.2015

Nach dem Bombenangriff auf eine Klinik der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) in der nordafghanischen Stadt Kundus ist die Zahl der Toten gestiegen. Wie MSF-Sprecherin Christiane Winje am Sonntagabend in Berlin sagte, kamen 22 Menschen ums Leben.

04.10.2015

Israel wird von einer neuen Anschlagsserie erschüttert und droht mit härteren Schritten gegen die Palästinenser. Steht die Region an der Schwelle eines neuen Palästinenseraufstands?

04.10.2015
Anzeige