Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 12 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Nazi-Tattoo im Spaßbad: Prozess noch vor Weihnachten

Extremismus Nazi-Tattoo im Spaßbad: Prozess noch vor Weihnachten

Noch vor Weihnachten muss sich ein Mann im brandenburgischen Oranienburg vor Gericht verantworten, nachdem sein Nazi-Tattoo vor wenigen Wochen in einem Schwimmbad aufgefallen war.

Voriger Artikel
Wohlleben bestreitet Beschaffung von Waffe für NSU-Morde
Nächster Artikel
Merkel vor EU-Gipfel: Stärkeren Grenzschutz rasch durchsetzen

Die zynische und menschenverachtende Inschrift "Jedem das Seine" aus dem KZ Buchenwald beschäftigt jetzt in Form eines Tattoos die Richter. Foto: Martin Schutt

Oranienburg/Neuruppin. Ihm droht eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr wegen des Vorwurfs der Volksverhetzung, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Neuruppin sagte.

Das Amtsgericht Oranienburg habe einem Antrag der Staatsanwaltschaft auf ein beschleunigtes Verfahren stattgegeben und einen Verhandlungstermin am 22. Dezember angesetzt, ergänzte eine Gerichtssprecherin. Die Zeitung "Potsdamer Neueste Nachrichten" hatte zuerst über den bevorstehenden Prozess berichtet.

Der Mann war des Spaßbades in Oranienburg Ende November verwiesen worden, nachdem einem anderen Gast dessen Tattoo mit der Aufschrift "Jedem das Seine" samt Umrissen eines Konzentrationslagers aufgefallen war. Der Satz stand am Haupttor des früheren KZ Buchenwald. Die Polizei nahm daraufhin Ermittlungen auf. Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Angeklagten um einen 27-Jährigen, der für die rechtsextreme NPD im Kreistag Barnim sitzt und Gemeindevertreter in Panketal ist.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
6664ce2c-418d-11e7-9cb6-0f2b11d22185
„Das „GNTM“-Finale in Bildern

„Nur eine von euch kann Germany’s Next Topmodel werden“ – diesen Satz hat Modelmama Heidi Klum beim Finale in Oberhausen wieder gebetsmühlenartig vorgetragen. Die Highlights des Finales sehens Sie in unserer Bildergalerie.

Welche ist die schlechteste Straße in BRB?

25. April 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Welches Glück müssen wir jahrzehntelang gehabt haben, dass wir in Frieden und relativ sicher in Deutschland leben konnten – mit all den Türken, die das Land bevölkern.

mehr