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Politik Neue Gefechte in der Ostukraine
Nachrichten Politik Neue Gefechte in der Ostukraine
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14:27 01.06.2014
Menschen strömen zu einer Massenkundgebung in Kiew. Im Osten des Landes gibt unterdessen es weiter Gefechte. Quelle: Sergey Dolzhenko
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Kiew

Die Sicherheitskräfte hätten Stellungen beschossen und Straßensperren attackiert, berichteten Medien am Sonntag aus der Ex-Sowjetrepublik.

Ein Separatistensprecher sagte, viele Zivilisten in Slawjansk hätten sich in Häuserkeller in Sicherheit gebracht. Ein anderer Teil, vor allem Frauen und Kinder, habe die Stadt mit Bussen verlassen.

Über die festgesetzten OSZE-Beobachter in der krisengeschüttelten Ostukraine gab es zunächst widersprüchliche Angaben. Ein Sprecher der moskautreuen Kräfte dementierte Berichte, denen zufolge sich die Teams bereits auf freien Fuß befänden. Auch ein Mitarbeiter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sagte am Morgen dem ukrainischen TV-Sender Fünfter Kanal, er könne eine Freilassung nicht bestätigen.

Die von Russland im März einverleibte Schwarzmeerhalbinsel Krim führte unterdessen den russischen Rubel als einziges offizielles Zahlungsmittel ein. In den vergangenen Wochen konnten die gut zwei Millionen Einwohner parallel auch noch mit der ukrainischen Griwna bezahlen. Sie gilt nun seit Sonntag als Fremdwährung.

dpa

Die NSA greift laut neuesten Snowden-Enthüllungen massenhaft Bilder aus dem Internet ab, um sie mit Gesichtserkennungssoftware zu prüfen. Der US-Geheimdienst hoffe, mit Hilfe der Technologie das Auffinden von Zielpersonen rund um die Welt zu revolutionieren, schrieb die "New York Times" in der Nacht zum Sonntag.

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Mit Rhetorik wie im Kalten Krieg haben die USA und China sich überraschend deutlich gegenseitig der Destabilisierung im Südchinesischen Meer bezichtigt. US-Verteidigungsminister Chuck Hagel warf China am Wochenende Einschüchterung und Nötigung bei der Durchsetzung seiner Machtansprüche vor.

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Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) stößt mit ihren Plänen für eine attraktivere Bundeswehr auf Kritik und Häme. Der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, rügte im "Focus", die Ressortchefin habe "ganz offensichtlich keine Ahnung vom Militär".

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