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Politik Nitratgehalt in deutschen Gewässern nimmt zu
Nachrichten Politik Nitratgehalt in deutschen Gewässern nimmt zu
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10:30 04.09.2015
Laut Bundesumweltministerium sind bundesweit 306 von 1203 «Grundwasserkörpern» aufgrund der hohen Nitratbelastung in einem schlechten Zustand. Quelle: Ingo Wagner/Archiv
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Frankfurt/Main

Dies teilte die Bundesregierung auf eine Grünen-Anfrage mit, wie die "Frankfurter Rundschau" berichtet. Laut Bundesumweltministerium sind bundesweit 306 von 1203 "Grundwasserkörpern" aufgrund der hohen Nitratbelastung in einem schlechten Zustand.

Von den natürlichen Fluss- und Bachabschnitten befänden sich nur zehn Prozent in gutem oder sehr gutem ökologischen Zustand, hieß es. Die Ursache dafür seien neben Verbauung und Begradigung die zu hohen, meist aus der Landwirtschaft stammenden Nährstoffbelastungen - vor allem Phosphat und Stickstoff. Nach Statistiken der Bundesländer wird in der überwiegenden Zahl der überwachten Bäche und Flüsse der 50-Milligramm-Wert für Nitrat nicht überschritten. Allerdings verschlechtert sich die Situation, wie die "FR" berichtet. Grenzwert-Überschreitungen waren 2010 in 82 Fällen festgestellt worden, bis 2015 hat sich die Zahl mehr als verdoppelt - auf 190.

Der grüne Bundestagsabgeordnete Peter Meiwald sagte dem Blatt: "Dass nur zehn Prozent der fließenden Gewässer in Deutschland richtig sauber sind, ist eine Klatsche für die Umweltpolitik der Bundesregierung."

Mit 16,7 Millionen Hektar wird fast die Hälfte der Fläche der Bundesrepublik landwirtschaftlich genutzt.

dpa

Die deutschen Arbeitgeber dringen auf Lockerungen im Asylrecht, um geflüchtete Menschen möglichst schnell in die Berufswelt zu integrieren. Die Politik müsse dafür sorgen, "dass Asylbewerber nicht viele Monate vom Arbeitsmarkt ferngehalten werden", sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Ingo Kramer, der "Süddeutschen Zeitung".

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