Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Nordkorea kündigt Rückkehr zu Sechs-Parteien-Gesprächen an
Nachrichten Politik Nordkorea kündigt Rückkehr zu Sechs-Parteien-Gesprächen an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:01 24.05.2013
In den Spannungen um sein Atomwaffenprogramm haben Nordkorea und China wieder Gespräche auf höherer Ebene aufgenommen. Foto: Kcna
Anzeige
Peking

Im Streit um sein Atomwaffenprogramm kündigte Nordkorea nach Medienberichten eine Rückkehr zu den Sechs-Parteien-Gesprächen an. Bei einem Treffen mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping versprach der nordkoreanische Gesandte Choe Ryong Hae Gesprächsbereitschaft, wie chinesische Staatsmedien berichteten. "Nordkorea verpflichtet sich zu vielen Formen des Dialogs, inklusive der Sechs-Parteien-Gespräche", wurde Choe Ryong Hae vom Nachrichtenportal China News Service zitiert.

Damit macht Nordkorea Zugeständnisse an China, denn Peking hatte den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un mehrfach zu einer Wiederaufnahme der Gespräche aufgefordert. An den seit 2009 eingefrorenen Verhandlungen über ein Ende des Atomwaffenprogramms hatten unter chinesischer Vermittlung außer Nordkorea auch die USA, Südkorea, Japan und Russland teilgenommen. Unklar ist, welche Vorbedingung Nordkorea für die Gespräche stellen könnte. Ende März hatte Pjöngjang bekräftigt, seine Atomwaffen seien nicht verhandelbar - auch nicht gegen "Milliarden von Dollar".

Parteichef Xi Jinping betonte bei dem Gespräch: "China besteht weiterhin auf eine atomwaffenfreie koreanische Halbinsel". Frieden und Stabilität in der Region müssten durch konstruktive Gespräche erreicht werden, zitierte ihn China News weiter. Choe Ryong Hae sagte demnach, Nordkorea wolle "eine friedliche Umgebung schaffen" und plane "die Wirtschaft auszubauen, um das Leben der Menschen zu verbessern."

Bei seinem letzten Besuch in China im August 2011 hatte Kim Jong Il - der Vorgänger von Kim Jong Un - ähnliche Gesprächsangebote gemacht. Sein Land sei bereit, "die Sechs-Parteien-Gespräche ohne Vorbedingungen wieder aufzunehmen". Aber dann folgten keine öffentlichen Treffen.

Mit dem Besuch des Vizemarschalls Choe Ryong Hae, der das politische Büro der nordkoreanischen Volksarmee leitet, haben China und Nordkorea erstmals seit der Machtübernahme des jungen nordkoreanischen Führers Ende 2011 wieder Gespräche auf höherer Ebene geführt. Die Beziehungen zwischen den beiden traditionell verbündeten Ländern hatten sich besonders nach dem dritten nordkoreanischen Atomtest im Februar spürbar abgekühlt.

dpa

Dutzende brennende Gebäude und Autos, Steinwürfe auf Feuerwehrwehrleute: Schwedens Hauptstadt Stockholm kommt auch nach fünf Krawall-Nächten nicht zur Ruhe. In mehreren Vororten lieferten sich randalierende Jugendliche Auseinandersetzungen mit der Polizei.

24.05.2013

Einwanderer in die Bundesrepublik haben laut einer Studie inzwischen ein höheres Bildungs- und Qualifikationsniveau als die deutsche Bevölkerung. So haben heute 43 Prozent der Neuzuwanderer zwischen 15 und 65 Jahren einen Meister, Hochschul- oder Technikerabschluss.

24.05.2013

US-Präsident Barack Obama will den umstrittenen Einsatz bewaffneter Drohnen gegen Terroristen strenger regeln. Künftig dürften Killerdrohnen nur bei unmittelbarer Gefahr für Amerika und nur dann eingesetzt werden, wenn zivile Opfer "beinahe sicher" vermieden und die Terroristen nicht gefangen genommen werden könnten, sagte Obama am Donnerstag (Ortszeit) in einer Grundsatzrede an der National Defense University in Washington.

24.05.2013
Anzeige