Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Obama betroffen über neues Video von Polizeigewalt in den USA
Nachrichten Politik Obama betroffen über neues Video von Polizeigewalt in den USA
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:45 26.11.2015
Betroffen über ein neues Video von Polizeigewalt: US-Präsident Barack Obama. Quelle: Michael Reynolds
Anzeige
Washington

Das Filmmaterial habe ihn "tief betrübt", hieß es in der Nacht auf Obamas Facebook-Seite.

Der US-Präsident rief dazu auf, Trauernde am anstehenden "Thanksgiving"-Wochenende in Gebete miteinzuschließen und dankbar angesichts der überwältigenden Zahl an Ordnungshütern zu sein, die ehrenvoll für Sicherheit sorgten. Insbesondere dankte er den Bürgern seiner Heimatstadt Chicago, die nach der Veröffentlichung des Videos friedlich demonstrierten. In den vergangenen Jahren haben tödliche Schüsse weißer Polizisten auf oft unbewaffnete Schwarze in den USA immer wieder zu Protesten geführt, auch zu schweren Auseinandersetzungen.

Am Dienstag war ein weißer Polizist vor einem Gericht in Chicago wegen Mordes angeklagt worden, weil er am 20. Oktober vorigen Jahres den 17 Jahre alten Laquan McDonald niederschoss und dabei 16 mal abdrückte. Das im Anschluss veröffentlichte Video zeigt, dass der junge Mann nicht mit einem Messer auf die Ordnungshüter losging, wie der angeklagte Polizist zu seiner Verteidigung vorgebracht hatte.

Nach der Veröffentlichung des Videos gingen am Dienstag in Chicago mehrere Hundert Menschen auf die Straßen. Abgesehen von kleineren Turbulenzen und einigen Festnahmen verliefen die Proteste Medienberichten zufolge friedlich. Auch am Mittwoch gab es demnach in der Stadt am Michigansee kleinere Demonstrationen.

dpa

Für die neuen Spannungen zwischen Russland und der Ukraine ist nach Ansicht des Russlandbeauftragten der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD), die Regierung in Kiew verantwortlich.

26.11.2015

Die Sozial- und Integrationskosten für die Flüchtlinge zählen heute zu den Themen im Bundestag. Beraten wird unter anderem über den Haushalt des Arbeits- und Sozialressorts von Ministerin Andrea Nahles (SPD).

26.11.2015

Die Spitzengremien des Deutschen Städtetags informieren heute über neue Beschlüsse zum Thema Flüchtlingspolitik. Zuvor haben das Präsidium und der Hauptausschuss des Städtetags zwei Tage in der Hansestadt beraten.

26.11.2015
Anzeige