Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 5 ° Sprühregen

Navigation:
Obama betroffen über neues Video von Polizeigewalt in den USA

Justiz Obama betroffen über neues Video von Polizeigewalt in den USA

US-Präsident Barack Obama hat betroffen auf die Veröffentlichung eines Videos reagiert, das den Tod eines schwarzen Jugendlichen durch Polizeikugeln in Chicago zeigt.

Voriger Artikel
Russlandbeauftragter Erler gibt Kiew Schuld an Eskalation
Nächster Artikel
Flüchtlingszustrom nach Griechenland reißt abrupt ab

Betroffen über ein neues Video von Polizeigewalt: US-Präsident Barack Obama.

Quelle: Michael Reynolds

Washington. Das Filmmaterial habe ihn "tief betrübt", hieß es in der Nacht auf Obamas Facebook-Seite.

Der US-Präsident rief dazu auf, Trauernde am anstehenden "Thanksgiving"-Wochenende in Gebete miteinzuschließen und dankbar angesichts der überwältigenden Zahl an Ordnungshütern zu sein, die ehrenvoll für Sicherheit sorgten. Insbesondere dankte er den Bürgern seiner Heimatstadt Chicago, die nach der Veröffentlichung des Videos friedlich demonstrierten. In den vergangenen Jahren haben tödliche Schüsse weißer Polizisten auf oft unbewaffnete Schwarze in den USA immer wieder zu Protesten geführt, auch zu schweren Auseinandersetzungen.

Am Dienstag war ein weißer Polizist vor einem Gericht in Chicago wegen Mordes angeklagt worden, weil er am 20. Oktober vorigen Jahres den 17 Jahre alten Laquan McDonald niederschoss und dabei 16 mal abdrückte. Das im Anschluss veröffentlichte Video zeigt, dass der junge Mann nicht mit einem Messer auf die Ordnungshüter losging, wie der angeklagte Polizist zu seiner Verteidigung vorgebracht hatte.

Nach der Veröffentlichung des Videos gingen am Dienstag in Chicago mehrere Hundert Menschen auf die Straßen. Abgesehen von kleineren Turbulenzen und einigen Festnahmen verliefen die Proteste Medienberichten zufolge friedlich. Auch am Mittwoch gab es demnach in der Stadt am Michigansee kleinere Demonstrationen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
f24bca64-bd47-11e6-93cf-1fd3784f57b6
Vom Aussterben bedroht: Diese Arten stehen auf der Roten Liste

Tierschützer sind besorgt: „Wir erleben derzeit das größte globale Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier – und der Mensch ist die Ursache“, sagte der Vorstand der Naturschutzorganisation WWF Deutschland, Eberhard Brandes. Außer der Giraffe, stehen zahlreiche weitere Tiere auf der Todesliste.

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?