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Österreich und Balkanländer wollen "Flüchtlingsstrom stoppen"

Flüchtlinge Österreich und Balkanländer wollen "Flüchtlingsstrom stoppen"

Südosteuropa fürchtet einen Flüchtlingsrückstau, falls Deutschland seine Willkommenspolitik doch beenden sollte. Während sich die Bundesregierung um eine europäische Lösung bemüht, lädt Österreich zum Treffen der Ungeduldigen. Das Motto: Genug ist genug.

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Gestrandet in Athen: Afghanische Migranten kommen nicht mehr über die mazedonische Grenze. Foto: Simela Pantzartzi

Wien. Mit einem gemeinsamen Vorstoß wollen Österreich und die Westbalkan-Staaten die Zahl der Flüchtlinge auf der Balkanroute verringern.

Die zehn Teilnehmer-Länder eines Treffens in Wien verständigten sich unter anderem darauf, sich durch die Entsendung von Polizisten in besonders betroffene Grenzgebiete zu unterstützen.

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Abgewiesen: Afghanische Flüchtlinge werden nicht mehr über die Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien gelassen. Foto: Georgi Licovski

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Außerdem sollen die Kriterien für die Zurückweisung von Flüchtlingen und ihre Registrierung vereinheitlicht werden. Ein "Durchwinken" der Migranten auf dem schnellstmöglichen Weg nach Mitteleuropa müsse ein Ende haben, sagte Österreichs Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP).

Ohne die von allen gewollte gesamteuropäische Lösung müsse mit nationalen und regionalen Maßnahmen Druck gemacht werden, sagte die österreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). "Wir wollen eine Kettenreaktion der Vernunft", sagte die Ministerin. Einen Tag vor dem EU-Innenministerrat in Brüssel wollten die Innen- und Außenminister unter anderem von Slowenien, Kroatien, Albanien, Bosnien, Serbien und Mazedonien mit einem gemeinsamen Auftritt auch ein politisches Zeichen setzen.

dpa

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