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Politik Papst richtet Tribunal für Kampf gegen Kindesmissbrauch ein
Nachrichten Politik Papst richtet Tribunal für Kampf gegen Kindesmissbrauch ein
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16:58 10.06.2015
Papst Franziskus will den Kampf gegen sexuellen Missbrauch durch Geistliche deutlich verstärken. Foto: Alessandro Di Meo/Archiv
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Rom

Der Argentinier stimmte dem Vorschlag der Kinderschutz-Kommission des Kirchenstaates zu, wie der Vatikan mitteilte. Die neue juristische Abteilung soll bei der Kongregation für die Glaubenslehre angesiedelt sein und sich weltweit um Fälle kümmern, in denen Bischöfe ihr Amt missbrauchen und sexuellen Missbrauch von Kindern vertuschen oder nicht anzeigen.

Dies ist Teil einer Reihe konkreter Vorschläge der Kommission, um den Kampf der katholischen Kirche gegen Missbrauch zu verstärken. Das Beratungsgremium des Papstes, das bis Mittwoch tagte, hatte die Liste abgesegnet und dem Papst vorgelegt. Er entschied, die entsprechenden Mittel für die Umsetzung der Vorschläge zur Verfügung zu stellen.

Die katholische Kirche war vor einigen Jahren vom Skandal um jahrzehntelangen Missbrauch in zahlreichen Ländern massiv erschüttert worden. Papst Franziskus geht seit seinem Amtsantritt entschlossen gegen Kindesmissbrauch vor. Die Einrichtung der neuen Instanz gilt als weiterer wichtiger Schritt im Kampf gegen Missbrauch. Damit soll es zukünftig leichter werden, Bischöfe für die Vertuschung von Missbrauchsfällen in der Kirche zur Verantwortung zu ziehen.

dpa

Der Gesundheitszustand von Altkanzler Helmut Kohl, der sich einer Hüft- und einer Darmoperation unterzogen hat, ist unverändert. Sein Berliner Büro teilte auf Anfrage mit, es gebe über die Erklärung vom 2. Juni hinaus nichts Neues zu berichten: "Es geht ihm den Umständen entsprechend gut.

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Russland sei zu bilateralen Kontakten mit den Mitgliedern bereit, sagte der russische Präsident bei einem Besuch auf der Expo in Mailand am Mittwoch. Früher habe Russland mit dem Gremium zusammengearbeitet und eine "alternative Sichtweise" beigetragen.

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Trotz der Klima-Beschlüsse beim G7-Gipfel in Elmau steht die geplante Abgabe für alte Kohlekraftwerke in Deutschland vor dem Scheitern. "Kein Vorschlag ist vom Tisch", sagte zwar eine Sprecherin von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD).

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