Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 12 ° stark bewölkt

Navigation:
Pariser Terroranschläge: Marokko nimmt Belgier fest

Terrorismus Pariser Terroranschläge: Marokko nimmt Belgier fest

Nach den Pariser Terroranschlägen führten viele Spuren ins Nachbarland Belgien. Ein jetzt in Marokko festgenommener Belgier soll in Syrien gekämpft und eine direkte Verbindung zu den Attentätern gehabt haben.

Voriger Artikel
Grote neuer Innensenator Hamburgs
Nächster Artikel
Pegida sucht Schulterschluss zur AfD

Einschusslöcher am Cafe «Bonne Biere» einem der Tatorte der Terroranschläge vom 13. November 2015 in Paris.

Quelle: Ian Langsdon/Archiv

Rabat. Marokkanische Sicherheitskräfte haben einen Belgier festgenommen, der eine direkte Verbindung zu den Attentätern der Pariser Terroranschläge gehabt haben soll. Der Mann habe marokkanische Wurzeln, erklärte das Innenministerium in Rabat.

Bei den Anschlägen Mitte November hatten Terrorkommandos 130 Menschen getötet. Dem marokkanischen Innenministerium zufolge wurde der Verdächtige in der Stadt Mohammedia nahe Casablanca festgenommen. Demnach kämpfte er früher in den Reihen der Nusra-Front, des syrischen Ablegers des Terrornetzwerks Al-Kaida. Später sei er zur Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gewechselt, hieß es weiter. Diese hatte sich zu den Pariser Anschlägen bekannt.

Über die Türkei, Deutschland, Belgien und die Niederlande sei der Mann nach Marokko gekommen, erklärte das Innenministerium. Details zu den Anschuldigungen und seiner Identität nannte es nicht. Es erwähnte lediglich die Anfangsbuchstaben seines Namens.

Belgische Polizisten hatten im Dezember mehrere Verstecke der Attentäter entdeckt. Nach Medienberichten sollen - bisher nicht klar identifizierte - Hintermänner aus Belgien die Pariser Angriffe gesteuert haben. Die belgische Justiz nahm nach den Anschlägen zehn Personen vorläufig in Haft.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
1da51022-a2ca-11e7-b31e-601f64d80b64
Sozialdemokraten im Abstiegskampf

Das Jahr 2000 war eine glorreiche Zeit für Sozialdemokraten. Sie stellten 10 Regierungen in 15 EU-Staaten. Doch von dieser Dominanz ist nichts mehr übrig. Heute fahren sie reihenweise einstellige Ergebnisse bei nationalen Wahlen ein. Höchste Regierungsämter rücken in weite Ferne.

Sollte die SPD in der Regierungsverantwortung bleiben?

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr