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Politik Pegida-Veranstaltung in Dresden zieht wieder Tausende an
Nachrichten Politik Pegida-Veranstaltung in Dresden zieht wieder Tausende an
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08:39 06.10.2015
Die fremdenfeindliche Pegida-Bewegung erhält wieder mehr Zulauf. Tausende Menschen gingen in Dresden auf die Straße. Quelle: Bernd Settnik
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Dresden

l. In der Vorwoche waren es demnach rund 7500 Menschen.

Ein Polizeisprecher sagte am Morgen, bei der Veranstaltung habe es keine Störungen gegeben. Es habe während des Aufzuges lediglich verbale Auseinandersetzungen zwischen einigen Pegida-Anhängern und Teilnehmern einer weiteren Kundgebung gegeben. Zu den Teilnehmerzahlen machte die Polizei keine Angaben.

Pegida-Gründer Lutz Bachmann sieht sich mit einer Anklage gegen Volksverhetzung konfrontiert. Grundlage sind die im Januar aufgetauchten Facebook-Posts aus dem Herbst 2014, in denen Bachmann Ausländer als "Viehzeug", "Gelumpe" und "Dreckspack" bezeichnet hatte. Nach Angaben der Dresdner Staatsanwaltschaft soll Bachmann damit in Kauf genommen haben, den öffentlichen Frieden zu stören. Bachmann äußerte sich am Montag kurz zu der Anklage und sagte, sich "nicht mundtot" machen zu lassen.

dpa

Die Situation habe sich gegenüber dem Vortag nicht verändert, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Morgen in Berlin. Der Fernverkehr zwischen Dortmund und Duisburg werde noch immer über Gelsenkirchen oder Wuppertal umgeleitet.

06.10.2015

Der US-Whistleblower Edward Snowden bedauert, dass er nicht schon früher Informationen über die Vorgehensweisen von Geheimdiensten veröffentlicht hat. "Ich bereue, dass ich mich nicht früher gemeldet habe, denn je länger man solche Programme gewähren lässt, desto tiefer graben sie sich ein", sagte der frühere Mitarbeiter des US-Geheimdienstes NSA der britischen BBC in einem am Montagabend ausgestrahlten Interview.

06.10.2015

Das Bombardement Russlands im Westen Syriens trägt das Siegel des Anti-IS-Kampfes. Doch mehr als 40 Rebellengruppen werfen Moskau ein Massaker an Zivilisten vor. Den russischen Luftangriffen soll eine Bodenoffensive der Assad-Truppen und seiner Verbündeten folgen.

06.10.2015
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