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Platzeck verteidigt Moskau-Reise Seehofers

MAZ-Interview Platzeck verteidigt Moskau-Reise Seehofers

Für seine am Mittwoch startende Russland-Reise und sein Treffen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin muss CSU-Chef Horst Seehofer viel Kritik einstecken. Ein Brandenburger verteidigt den bayrischen Ministerpräsidenten: der einstige Ministerpräsident Matthias Platzeck. Es sei wichtig, den Dialog mit Moskau zu pflegen.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam. Der frühere SPD-Vorsitzende Matthias Platzeck verteidigt die am Mittwoch startende Moskau-Reise des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) gegen Kritik aus der Union. „Er soll auf jeden Fall fahren“, sagte Platzeck dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), zu dem auch die Märkische Allgemeine gehört. „Wir müssen jetzt den Dialog pflegen, um den Graben, der sich zwischen Russland und Europa aufgetan hat, wieder zu schließen.“

Platzeck fordert Abschaffung der EU-Sanktionen

Platzeck, früherer brandenburgischer Ministerpräsident und Vorsitzender des Deutsch-russischen Forums, plädiert zudem für eine Abschaffung der EU-Sanktionen gegen Moskau. „Sanktionen bringen nie etwas“, sagte er den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (Mittwoch-Ausgabe). Durch die Sanktionen ziehe Russland „sich immer mehr zurück, wird nationalistischer, feindlicher. Das können wir nicht wollen. Auf keinen Fall können wir eine wirtschaftliche oder politische Destabilisierung Russlands wollen.“

Platzeck: „Die Atmosphäre ist deutlich rustikaler geworden“

Gleichwohl registriert auch Platzeck einen schärferen Ton aus Moskau. „Dass Propaganda läuft, und dass es einen Informationskrieg gibt, wissen wir nicht erst seit gestern. In Moskau spüren Sie das in jedem Gespräch. Die Atmosphäre ist deutlich rustikaler geworden. Die Russen haben jahrelang darauf geachtet, auch in der Wortwahl, wie etwas in Deutschland ankommt. Das ist vorbei. Sie vertreten ihre Interessen. Das alles ist nicht gut. Ohne oder gar gegen Russland ist keines der globalen Probleme zu lösen.“

Das Interview können Sie am Mittwoch in der Märkischen Allgemeinen oder auf MAZonline lesen.

Von Jan Sternberg

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