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Polizei schickt Funkwagen zurück zu Opel

Pannenserie in Brandenburg Polizei schickt Funkwagen zurück zu Opel

Der Autohersteller Opel erhält zunächst drei der 28 defekten nagelneuen Streifenwagen zurück. Die Brandenburger Polizei besteht darauf, dass der Rüsselsheimer Hersteller die Blaulichtanlage so mit der übrigen Bordelektronik abstimmt, dass sie sich nicht selbstständig ein- und ausschaltet.

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Nagelneuer Opel-Zafira bei der Übergabe Mitte März.

Quelle: Innenministerium

Potsdam. In der Pannengeschichte um 28 stillgelegte Streifenwagen des Typs Opel Zafira nimmt die Brandenburger Polizei jetzt den Hersteller in die Pflicht. Wie der Zentraldienst – also die für Technik zuständige Stelle – mitteilte, sind drei der nagelneuen, aber mit defekter Elektronik ausgestatteten Fahrzeuge zurück nach Rüsselsheim geschickt worden.

Opel als Generalunternehmer, der Hersteller des „Multifunktions-PCs“ zur Steuerung der Einsatzelektronik sowie der Hersteller der Blaulichtanlage seien „zur Behebung des Schadensbildes aufgefordert worden“, teilte Gabriele Krümmel vom Direktionsbüro des Zentraldienstes auf Anfrage mit. Die Behörde pocht darauf, dass die fabrikneuen Funkwagen bei Opel in Rüsselsheim auf Funktionsfähigkeit überprüft worden seien. Im Einsatz hätte es dann Probleme mit der Steuerung der „Rundumtonkombination“ – sprich: Martinshorn – gegeben. Beamte berichten, es sei manchmal ausgegangen. Die Fahrzeuge waren erst Mitte März übergeben worden und sollen alte VW-Busse ersetzen – die haben bis zu 490 000 Kilometer auf dem Tacho.

Ein Sprecher von Opel sagte, es handele sich um ein Pilotprojekt, für das das Land Brandenburg spezielle Technik gewünscht habe. Diese stamme nicht von Opel, sie sei von dem Autohersteller nur eingebaut worden. Das Unternehmen kümmere sich aber darum.

 

Von Ulrich Wangemann

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