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Politik Polizei soll umstrittene Elektroschock-Pistolen bekommen
Nachrichten Politik Polizei soll umstrittene Elektroschock-Pistolen bekommen
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13:30 30.08.2016
Die Berliner Polizei soll Elektroschockwaffen bekommen. Foto: Rainer Jensen/Archiv
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Berlin

Henkel hatte Polizeipräsident Klaus Kandt angewiesen, die Einführung dieser umstrittenen Distanzwaffen zu organisieren, wie die "Berliner Zeitung" (Dienstag) berichtete.

Mit Elektroschockpistolen können kleine Metallpfeile über mehrere Meter Entfernung auf Menschen geschossen werden. Die Pfeile hängen an Drähten, über die elektrische Hochspannung übertragen wird. Durch elektrische Schläge werden Menschen kurzzeitig außer Gefecht gesetzt.

Der Kauf der mehr als tausend Euro teuren Geräte müsste vermutlich ausgeschrieben werden. Zweieinhalb Wochen vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin, spricht viel dafür, dass in einigen Monaten eine linke Koalition in Berlin regiert und der Innensenator nicht mehr von der CDU kommt. Das Vorhaben könnte dann schnell wieder gestoppt werden.

Die Spezialeinsatzkommandos (SEK) in vielen Bundesländern verwenden die Taser schon länger. Streifenpolizisten in Deutschland sind damit üblicherweise nicht ausgestattet.

dpa

In Griechenland ist die Zahl von illegal einreisenden Migranten aus der Türkei sprunghaft angestiegen. In den vergangenen 24 Stunden hätten 462 Menschen von der türkischen Küste auf griechische Ägäis-Inseln übergesetzt, teilte der Stab für die Flüchtlingskrise in Athen mit.

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In Berlin ist schon länger darüber diskutiert. Nun, kurz vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus, ist soweit: Die Polizisten in der Hauptstadt werden mit Elektroschockwaffen ausgestattet. Noch sind die Waffen nicht ausgeliefert, Kritik an ihnen gibt es aber bereits.

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Es geht hoch her in der Koalition. Auslöser ist der Blockadevorwurf von SPD-Chef Gabriel an die Union in der Flüchtlingspolitik. Die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am Wochenende wirft ihre Schatten voraus.

30.08.2016
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