Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 6 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Polizeigewerkschaften kritisieren Hilfspolizei

Polizei Polizeigewerkschaften kritisieren Hilfspolizei

In Deutschland sind etwa 2700 Frauen und Männer regelmäßig als freiwillige Hilfspolizisten unterwegs. Die Polizeigewerkschaften sehen die Ehrenamtlichen in Uniform kritisch.

Voriger Artikel
Bundesdrogenbeauftragte gegen Bremer Cannabis-Pläne
Nächster Artikel
Kerry: Ägypten muss Sicherheit vor Terror gewährleisten

Eine Hilfspolizistin regelt den Verkehr.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Illustration

Frankfurt/Main. Polizeihelfer seien "Billiglösungen" für fehlendes Personal bei Polizei und Ordnungsämtern, sagte der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, der Deutschen Presse-Agentur. Hilfspolizisten kaschierten ein akutes Personalproblem, lösten es aber nicht, sagte auch der Sprecher der Gewerkschaft der Polizei, Rüdiger Holecek. In vier Bundesländern gehen Hilfspolizisten regelmäßig auf Streife.

Weil die Organisation der Polizei Aufgabe der Länder ist, haben die Hilfssheriffs unterschiedliche Befugnisse. So genießen Polizeihelfer in Baden-Württemberg die Stellung von Polizeibeamten und dürfen etwa Pistolen und Handschellen bei sich tragen. In Bayern, Hessen und Sachsen dagegen sollen die Freiwilligen etwa in Parks oder auf Veranstaltungen Präsenz zeigen. Sie können Bürger befragen, ihre Personalien feststellen und Platzverweise aussprechen. Zur Eigensicherung sind sie vielerorts mit Pfefferspray ausgerüstet.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
d00a23cc-fc4b-11e6-aa2d-09c2680a9d12
Oscar-Verleihung 2017: Das sind die Favoriten

Das Filmmusical „La La Land“ mit Emma Stone und Ryan Gosling in den Hauptrollen ist mit 14 Nominierungen großer Favorit. Maren Ade könnte mit ihrer Tragikomödie „Toni Erdmann“ den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film nach Deutschland holen.

Sollte es für Erst- und Zweitklässler Zensuren geben?