Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 0 ° bedeckt

Navigation:
Präsident Macron unterzeichnet Steuerreform

Frankreich Präsident Macron unterzeichnet Steuerreform

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat drei Gesetze mit einer umstrittenen Steuerreform und weiteren wichtigen Vorhaben seines Wahlprogramms unterzeichnet. Die Texte trügen zum Umbau des Landes bei, sagte Macron bei der live im Fernsehen übertragenen Zeremonie im Élyséepalast.

Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron.

Quelle: AP

Paris. Die vor Kurzem vom Parlament beschlossenen Änderungen sollen unter anderem Anreize für Investitionen setzen, um die französische Wirtschaft anzukurbeln. Kritiker aus dem linken Spektrum hatten die Maßnahmen dagegen als „Geschenk für die Reichen“ angegriffen.

Mit dem Haushaltsgesetz für 2018 schafft Frankreich unter anderem die Vermögensteuer weitgehend ab; künftig wird nur noch Immobilienbesitz besteuert. Die Unternehmensteuer sinkt in den kommenden Jahren und für Kapitaleinkünfte gilt künftig ein einheitlicher Steuersatz - bislang war er je nach Höhe der Gesamteinkünfte eines Steuerzahlers gestaffelt. Bürger werden bei der Wohnungssteuer entlastet, zudem wird etwa die Mindest-Alterssicherung steigen.

Frankreich will mit dem Haushalt 2018 auch die EU-Defizitgrenze einhalten, die bereits für 2017 erstmals seit Jahren erfüllt werden soll. Macron hatte sein Amt im Mai angetreten und fährt seitdem ein hohes Reformtempo. Das Land leidet seit Jahren unter einer hohen Arbeitslosigkeit.

Der Staatschef unterschrieb am Sonnabend auch ein Gesetz, das langfristig die Förderung fossiler Brennstoffe beenden soll. Dies soll dazu beitragen, die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Damit werden künftig keine neuen Genehmigungen zur Erkundung von Öl-, Gas- oder Kohlevorkommen in Frankreich und seinen Überseegebieten mehr erteilt. Fördergenehmigungen sollen nur noch bis 2040 verlängert werden.

Von RND/dpa

53f97118-002b-11e8-8d50-f01602abaf72
Schüler an Gesamtschule in Lünen getötet

Schreckliche Tat an einer Gesamtschule in Lünen: Ein Schüler soll einen Mitschüler getötet haben. Ein minderjähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen.

Die SPD will mit CDU/CSU über eine Große Koalition verhandeln – war das die richtige Entscheidung?