Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Proeuropäische Koalition in der Ukraine verliert Mehrheit

Regierung Proeuropäische Koalition in der Ukraine verliert Mehrheit

Die proeuropäische Koalition des ukrainischen Regierungschefs Arseni Jazenjuk hat ihre Mehrheit im Parlament verloren. Die Fraktion der Partei Samopomitsch (Selbsthilfe) erklärte ihren Austritt aus dem Bündnis.

Voriger Artikel
U-Ausschuss zu Silvesterübergriffen plant Ortstermin in Köln
Nächster Artikel
Polens Revolutionär Lech Walesa ein Spitzel?

Der ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk hat seine Mehrheit im Parlament verloren.

Quelle: Sergey Dolzhenko

Kiew. Fraktionschef Oleg Beresjuk warf der Führung um Jazenjuk Vetternwirtschaft und Korruption vor.

Ohne eigene Mehrheit steht Jazenjuk vor dem Aus. Wenn sich innerhalb von 30 Tagen keine neue Regierungsmehrheit bildet, werden vorgezogene Neuwahlen möglich. Die Koalition besteht seit Ende 2014.

Jazenjuk gab sich in einer ersten Reaktion kämpferisch. "Wir werden nicht zulassen, dass das Land in einem Strudel von Instabilität und Chaos versinkt", sagte er. Jazenjuk kritisierte, dass Samopomitsch sich damit aus der politischen Verantwortung ziehe.

Samopomitsch warb für einen Neuanfang. Die Politik des Landes müsse sich von der Macht der Oligarchen lösen, sagte Beresjuk.

Der Schritt von Samopomitsch war erwartet worden. Sie ist bereits die dritte Partei, die der Führung Jazenjuk den Rücken kehrt. Am Mittwoch hatte die Vaterlandspartei von Ex-Ministerpräsidentin Julia Timoschenko die Koalition verlassen. Im September hatte bereits die Radikale Partei die Regierung verlassen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
8585cb36-57df-11e7-bd70-d172c4288bd7
Unwetter legt Teile Deutschlands lahm

Das Gewitter am Donnerstag hat es in sich: Vollgelaufene Bahnhöfe und zerstörte Autos prägen das Bild in Nord- und Ostdeutschland.

Sollte es eine Rente für ehrenamtliche Feuerwehrleute geben?

25. April 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Welches Glück müssen wir jahrzehntelang gehabt haben, dass wir in Frieden und relativ sicher in Deutschland leben konnten – mit all den Türken, die das Land bevölkern.

mehr