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Regierung vs. Radikalisierung von Jugendlichen

Präventionsprogramm aufgestockt Regierung vs. Radikalisierung von Jugendlichen

Der Kampf gegen Terror bedeutet bundesweit auch präventiv beim Nachwuchs anzusetzen. Die Bundesfamilienministerin möchte nun die Radikalisierung von islamischen Jugendlichen stärker als bislang bekämpfen und hat dazu den Haushalt um zehn Millionen Euro aufgestockt. Damit werden nun unterschiedliche Projekte finanziert.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Berlin. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) will die Radikalisierung von islamischen Jugendlichen stärker als bislang bekämpfen. Dazu stockt sie ihren Haushalt um zusätzlich zehn Millionen Euro auf. „Wir brauchen neben der Polizeiarbeit auch präventive Angebote, damit keine Ghettos entstehen und sich die Jugendlichen gar nicht erst radikalisieren und in die Hände des IS gelangen“, sagte Schwesig dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), dem auch die Märkische Allgemeine Zeitung angehört.

Mit den zusätzlichen Mitteln wird das Bundesprogramm „Demokratie lebt!“ auf insgesamt 50,5 Millionen Euro angehoben. „Wir brauchen mehr Mittel zur Radikalisierungsprävention“, erklärte die Ministerin. Ausgrenzung und Minderwertigkeitsgefühle führten meist dazu, dass junge Menschen in die Falle des IS tappen. Die Beratung müsse dorthin, wo die Jugendlichen seien. Nur so werde Integration gelingen.

Als Beispiel für eines der zurzeit 24 Modellprojekte im Bereich „Radikalisierungsprävention Islamismus“ nannte das Ministerium 300.000 Euro für die Einrichtung einer Anti-Salafismus-Koordinierungsstelle. Im August hatte Schwesig die Beratungsstelle BAHIRA eröffnet, ein Projekt, dem neben dem Zentralrat der Muslime in Deutschland auch die Türkisch-Islamische Gemeinde in Berlin-Neukölln angehört. Schwesig: „Nur mit einer erfolgreichen Präventionsarbeit schaffen wir die Voraussetzungen für mehr Sicherheit und den Schutz unserer grundgesetzlich verankerten Freiheiten.“

Von MAZonline

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