Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Rettungsaktion für Ausländer in Zentralafrika
Nachrichten Politik Rettungsaktion für Ausländer in Zentralafrika
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:06 11.01.2014
Interimspräsident in der Zentralafrikanischen Republik,Michel Djotodia, ist zurückgetreten. Quelle: DAI Kurokawa/Archiv
Anzeige
Kapstadt

n. Dazu gehören Tschad, Niger, Mali, der Sudan und die Demokratische Republik Kongo.

Mehr als 60 000 Menschen aus den Nachbarstaaten der Zentralafrikanischen Republik hätten zuvor in ihren Botschaften darum gebeten, außer Landes gebracht zu werden, sagte die für Westafrika zuständige IOM-Direktorin Carmela Godeau. Knapp die Hälfte habe das Land bereits verlassen. Etwa 2,2 Millionen Menschen, also die Hälfte der Bevölkerung im Land, benötigen nach Angaben der Vereinten Nationen humanitäre Hilfe.

Interimspräsident Michel Djotodia war am Freitag zurückgetreten. Djotodia flog laut französischen Medienberichten am Samstag nach Benin, wo er Asyl beantragen wollte. Sein Rebellenbündnis Seleka hatte vor zehn Monaten bei einem Staatsstreich den damaligen Präsidenten François Bozizé gestürzt.

Der Rücktritt folgte auf Druck der Nachbarländer. Die regionale Staatengemeinschaft CEEAC warf Djotodia vor, die religiös-motivierte Gewalt in seinem Land nicht in den Griff bekommen zu haben. Die blutigen Massaker zwischen muslimischen Rebellen und christlichen Milizen gehen weiter. Versuche, die Gruppen zu entwaffnen, sind bislang gescheitert.

dpa

Im Streit um Hartz-IV-Zahlungen für arbeitslose Einwanderer aus EU-Ländern gehen führende Unionspolitiker mit der EU-Kommission hart ins Gericht. "Die Kommission agiert oftmals, ohne wirklich die Lebensrealitäten zu kennen", sagte CSU-Chef Horst Seehofer der Nachrichtenagentur dpa.

11.01.2014

Der ukrainische Oppositionspolitiker und frühere Innenminister Juri Luzenko ist bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei schwer am Kopf verletzt worden.

11.01.2014

Die Ausnahmen im Mehrwertsteuerrecht haben die Steuerzahler laut "Süddeutscher Zeitung" (Samstag) 2013 rund 29 Milliarden Euro gekostet. Die Zeitung bezieht sich auf Zahlen des Bundesfinanzministerium, die die Grünen-Fraktion im Bundestag angefordert hatte.

11.01.2014
Anzeige