Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Rotes Kreuz sucht in Europa Hunderte Flüchtlingskinder

Flüchtlinge Rotes Kreuz sucht in Europa Hunderte Flüchtlingskinder

Beim Roten Kreuz sind binnen weniger Wochen Hunderte von Vermisstenmeldungen zu Flüchtlingskindern eingegangen, die nun mit Foto gesucht werden. "Wir betreiben unsere neue interne Website Trace-the-face-Kids erst seit einigen Wochen", sagte die Sprecherin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Susanne Pohl.

Voriger Artikel
Sicherheit am Brüsseler Flughafen wird verstärkt
Nächster Artikel
Österreichs Verteidigungsminister will "massive Grenzkontrollen"

Das Rote Kreuz sucht europaweit Hunderte Flüchtlingskinder. Laut Europol galten Anfang 2016 in Deutschland allein 4749 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als vermisst.

Quelle: Kay Nietfeld/Symbolbild

Berlin. l. Trotzdem seien dort bereits mehrere Hundert Fotos von Kindern im Alter bis zu 14 Jahren eingestellt worden. An dem Pilotprojekt beteiligen sich Rotkreuzmitarbeiter in Deutschland, Österreich, Kroatien und der Schweiz.

Sie sammeln Fotos von Kindern, die ihre Angehörigen suchen, und von Familien, die ihre Kinder in Europa vermuten. Anders als bei älteren Flüchtlingen, die ihre Fotos auf einer öffentlich zugänglichen Website des Roten Kreuzes veröffentlichen können (tracetheface.org), dürfen suchende Angehörige nur im Beisein eines Rotkreuzmitarbeiters einen Blick auf die Fotos der passwortgeschützten Kinder-Website werfen.

Im vergangenen Jahr hatte das DRK 345 Anfragen zu vermissten Kindern erhalten. Das waren 60 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Laut Europol galten Anfang 2016 in Deutschland 4749 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als vermisst. Allerdings gehen Experten davon aus, dass dies auch auf Mehrfachregistrierungen und Lücken beim Datenaustausch zurückzuführen ist.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-161203-99-408078_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Real macht Barças Siegträume in 90. Minute zunichte

Die olympischen Spiele werden künftig nicht mehr bei ARD und ZDF übertragen - eine gute Entscheidung?