Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Rund 100 deutsche Soldaten auf dem Weg in Syrien-Einsatz
Nachrichten Politik Rund 100 deutsche Soldaten auf dem Weg in Syrien-Einsatz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:57 04.01.2016
Ein Waffensystemoffizier vor einem «Tornado» auf dem Fliegerhorst in Jagel. Quelle: Foto Axel Heimken/Archiv
Anzeige
Berlin/Büchel

Am Dienstag folgen dann vier "Tornado"-Aufklärungsjets in die Türkei: Zwei vom Luftwaffenstandort Büchel in der Eifel und zwei vom Fliegerhorst Jagel in Schleswig-Holstein. Von Mitte Januar an sollen insgesamt sechs "Tornados" zu Aufklärungsflügen nach Syrien abheben. Sie sind Teil des deutschen Beitrages zum internationalen Militäreinsatz im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Am Montag machten sich Piloten, Techniker und Bodenpersonal auf den Weg, wie der Sprecher sagte. Auch Fachleute, die das Bildmaterial der geplanten Aufklärungsflüge auswerten sollen, gehörten zum Team. Der größte Teil der Soldaten komme aus Jagel, weitere aus Büchel sowie vom Zentrum Luftoperationen am Standort Kalkar/Uedem in Nordrhein-Westfalen.

Mit den am Montag angekommenen 111 Soldaten wuchs das deutsche Einsatzkontingent nach Angaben der Bundeswehr auf 194 Männer und Frauen an. Mitte Dezember war bereits ein Team mit zwei "Tornados" als Vorkommando nach Incirlik gestartet. Es habe mit einer Reihe von Flügen zur Orientierung, Einweisung und Luftbetankung den Einsatz vorbereitet. Jene Maschinen werden voraussichtlich in der zweiten Januarwoche durch andere "Tornados" aus Deutschland mit Aufklärungstechnik ersetzt.

Der Einsatz in Syrien gilt als eine der heikelsten Missionen in der Geschichte der Bundeswehr.

dpa

Immer mehr sunnitische Regierungen wenden sich gegen Teheran: Im eskalierenden Konflikt mit Saudi-Arabien brechen einige Verbündete der Ölmonarchie ihren diplomatischen Kontakt in den Iran ab. Deutschland forderte die Erzrivalen zum Dialog auf.

04.01.2016

Alles nur ein Sturm im Wasserglas? Der polnische Außenminister Witold Waszczykowski kann keinen Konflikt mit der EU erkennen und sieht auch keine Gefahr von Maßnahmen gegen sein Land. Er wünscht sich allerdings mehr Verständnis von den EU-Partnern.

04.01.2016

Jede Erwähnung neuer Friedensgespräche scheinen die Taliban mit einem Angriff zu beantworten. Am Montag waren es in Kabul gleich drei Anschläge, darunter auch auf ein von Ausländern bewohntes Hotel. Wer zurückschaut, sieht: Es mehren sich die Anschläge auf solche "weichen" Ziele.

04.01.2016
Anzeige