Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Russland weitet Gebietsansprüche im Pazifikraum aus
Nachrichten Politik Russland weitet Gebietsansprüche im Pazifikraum aus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:24 22.08.2015
Dmitri Medwdew (L) und Wladimir Putin. Russland hat seine Gebietsansprüche ausgeweitet.  Quelle: Ekaterina Shtukina/Ria Novosti/Kremlin Pool
Anzeige

Mit einer Verordnung erweiterte Regierungschef Dmitri Medwedew die Grenze des russischen Festlandsockels im Ochotskischen Meer und vergrößerte damit die von Moskau beanspruchte Fläche um rund 50 000 Quadratkilometer. "Das bedeutet, dass wir unseren Festlandsockel bewirtschaften können, und dort sind große Rohstoffvorkommen und große Energiequellen", sagte Medwedew bei einem Besuch auf der Kurilen-Insel Iturup am Samstag Agenturen zufolge.

Der Kurilen-Archipel zwischen der russischen Kamtschatka-Halbinsel und der japanischen Insel Hokkaido fiel nach dem Zweiten Weltkrieg an die Sowjetunion und gehört heute zu Russland. Die Regierung in Tokio beansprucht seit Jahrzehnten den südlichen Teil der Inselgruppe. Japan hatte Medwedews Besuch in der Region im Vorfeld kritisiert.

Wie aus der im Internet veröffentlichten Verordnung hervorgeht, beruft sich Russland bei der Grenzverschiebung auf das UN-Seerechtsübereinkommen von 1982. Zuletzt hatte Russland auch seine Gebietsansprüche in der rohstoffreichen Arktis ausgeweitet. Andere Anrainer wie die USA, Kanada, Dänemark und Norwegen beanspruchen ebenfalls einen Teil der Polarregion.

dpa

Kanzlerin Angela Merkel hat vor einem Besuch im Duisburger Problemstadtteil Marxloh dazu aufgerufen, die Sorgen der Bewohner um ihre Sicherheit ernst zu nehmen. In ihrem Video-Podcast sagte Merkel: "Wenn die Menschen den Eindruck haben, dass ihre Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist, dann stimmt etwas nicht.

22.08.2015

Mutmaßliche Kriminelle werden in Deutschland immer wieder wegen zu langen Ermittlungen oder Versäumnissen von Behörden aus der Untersuchungshaft entlassen. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den Länder-Justizministerien.

22.08.2015

Anfang 2014 fielen die letzten Hürden - seitdem können auch Bulgaren und Rumänen in Deutschland uneingeschränkt einen Job suchen. Das gelingt vor allem Bulgaren nicht immer. Ein wachsender Anteil der Zuwanderer bezieht inzwischen Hartz IV, beklagt BA-Chef Weise.

22.08.2015
Anzeige