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Politik SPD stärkste Kraft - AfD triumphiert vor CDU
Nachrichten Politik SPD stärkste Kraft - AfD triumphiert vor CDU
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01:11 05.09.2016
Der Spitzenkandidat der AfD bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm (l.), die stellvertretende Bundesvorsitzende Beatrix von Storch (m.) sowie Thomas de Jesus Fernandez (r.) stoßen in Schwerin nach Bekanntwerden der Prognosen an. Quelle: dpa
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Schwerin

Bei regnerischem Wetter ist die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am Sonntag eher ruhig angelaufen. Am Vormittag wählten die sechs Spitzenkandidaten der Parteien, denen die größten Chancen auf einen Einzug zugerechnet werden. Das Abschneiden der rechtspopulistischen Partei Alternative für Deutschland wurde mit besonderer Spannung erwartet. Klar ist schon jetzt: Die AfD hat die CDU geschlagen. Die SPD hat die Wahl als stärkste Kraft für sich entschieden.

Liveticker zur Wahl in Mecklenburg-Vorpommern

Brandenburgs CDU über das Ergebnis

Die Brandenburger CDU hat das Abschneiden der Parteikollegen bei der Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern als „herbe Enttäuschung“ bezeichnet. „Da gibt es kein Vertun“, räumte Brandenburgs Vize-Parteichef Gordon Hoffmann am Sonntag in einer ersten Reaktion ein.

Die CDU in Mecklenburg-Vorpommern wurde ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF zufolge von der rechtspopulistischen AfD als zweitstärkste Kraft abgelöst. Hoffmann konstatierte, dass die AfD da besonders stark abgeschnitten habe, wo die Arbeitslosigkeit hoch ist, junge Menschen weggezogen sind und es nicht so viele Perspektiven gibt. „Wenn Politik abwickelt statt entwickelt, verlieren die Bürger das Vertrauen. Diese Lehre sollten SPD und Linke auch bei der Diskussion um die Kreisreform in Brandenburg nicht vergessen“, erklärte Hoffmann.

Woidke gratuliert SPD zum Wahlerfolg

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat seinem Amts- und Parteikollegen Erwin Sellering zum Sieg bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern gratuliert. Dieser Erfolg sei der Verdienst für einen starken, engagierten und inhaltlich überzeugenden Wahlkampf, erklärte Woidke am Sonntag. „Es war richtig, die guten Erfolge des Landes in den Vordergrund zu rücken und nicht den Populisten auf den Leim zu gehen“, erklärte er.

Von MAZonline und dpa

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