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SPD wird nicht mehr als Arbeitnehmer-Partei gesehen

Parteien SPD wird nicht mehr als Arbeitnehmer-Partei gesehen

150 Jahre nach Begründung der deutschen Sozialdemokratie sieht die Mehrheit der Bundesbürger einer Umfrage zufolge die SPD nicht mehr als Vertreter der Arbeitnehmer.

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Schon Altkanzler Gerhard Schröder zeigte sich gern mit Zigarre. Inzwischen sehen nur noch wenige die SPD als Partei der der Arbeitnehmer. Foto: Michael Jung/Archiv

Berlin. 59 Prozent sind der Meinung, dass die Partei nicht mehr die politischen Interessen der Arbeitnehmer vertritt.

Nur 35 Prozent sehen das laut dem aktuellen "Deutschlandtrend" im ARD-"Morgenmagazin" anders. Von den SPD-Anhängern glauben allerdings noch zwei Drittel (66 Prozent) an die ursprüngliche Ausrichtung ihrer Partei.

In der aktuellen Sonntagsfrage verbessert sich die SPD leicht auf 27 Prozent (plus 1) der Wählerstimmen, die CDU/CSU liegt wie in der Vorwoche bei 41 Prozent. Auch die Grünen mit 14 Prozent und die Linkspartei mit 6 Prozent halten sich stabil. Für die FDP würden sich weiterhin 4 Prozent entscheiden, damit wäre ihr Wiedereinzug in den Bundestag gefährdet. Die Piratenpartei und die euroskeptische Alternative für Deutschland verlieren jeweils einen Punkt auf nun 2 Prozent. Eine mögliche rot-grüne Koalition käme demnach auf 41 Prozent der Wählerstimmen, hätte aber keine Mehrheit.

Das Institut Infratest dimap befragte am 21. und 22. Mai 1008 Bundesbürger. Die Fehlertoleranz liegt bei 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten.

dpa

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