Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Sarif: Verbot von sozialen Netzwerken schadet dem Iran
Nachrichten Politik Sarif: Verbot von sozialen Netzwerken schadet dem Iran
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:56 28.08.2015
Für den Klerus sind soziale Netzwerke Sünde - für viele Iraner Alltag. Foto: Abedin Taherkenareh/Archiv
Anzeige
Teheran

"Wenn wir uns nur auf die negativen Seiten dieser Netzwerke fokussieren, versäumen wir auch ihre unendlichen Vorteile und Vorzüge", sagte Sarif nach Angaben der Nachrichtenagentur Mehr.

Über 20 Millionen Iraner sind trotz Verbots Mitglied bei Facebook und Twitter. Um die technische Blockade auszuhebeln, nutzen die Anwender beim Zugang Datentunnel (VPN). Auch die Regierung scheint das gesetzliche Verbot nicht sehr ernst zu nehmen. Fast alle Kabinettsmitglieder des Landes nutzen beide Netzwerke - auch Präsident Hassan Ruhani.

Da auch fast alle iranischen Nachrichtenagenturen in diesen Netzwerken aktiv sind, versucht die iranische Regierung diese inzwischen als absurd empfundene Blockade aufzuheben, bislang jedoch ohne Erfolg. Der einflussreiche Klerus bezeichnet Facebook und Twitter weiterhin als Spionageapparat der USA und wertet eine Mitgliedschaft von Iranern als Sünde.

dpa

Die Kameras richten sich jetzt auf die Balkanroute. Doch auch auf den Fluchtwegen über das Mittelmeer geht das Sterben weiter. Nun sind vermutlich wieder zahlreiche Menschen vor Libyen umgekommen.

28.08.2015

Facebook Deutschland hat nach einem Bericht des "Mannheimer Morgen" Fehler bei der Löschung von rassistischen Inhalten eingeräumt. "Es ist bedauerlich, dass gelegentlich Fehler gemacht werden", sagte ein Sprecher der Zeitung.

28.08.2015

Seit Jahren protestierten Studenten in Chile gegen hohe Studiengebühren. Die Regierung der Präsidentin Michelle Bachelet will das Bildungssystem reformieren. Doch die Demonstranten misstrauen den Plänen. Jetzt eskaliert der Protest.

28.08.2015
Anzeige