Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° Regen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Schäuble sieht 12-Milliarden-Spielraum bei Steuern

Steuern Schäuble sieht 12-Milliarden-Spielraum bei Steuern

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) beziffert den Spielraum für mögliche Steuersenkungen nach 2017 nach Informationen der "Welt" auf zwölf Milliarden Euro.

Voriger Artikel
Erdogan-Berater droht EU mit Aufkündigung aller Abkommen
Nächster Artikel
Gauck und andere Politiker diskutieren beim Katholikentag

Finanzminister Schäuble sieht einen Spielraum von zwölf Milliarden Euro für mögliche Steuersenkungen nach 2017.

Quelle: Thomas Lehmann/Archiv

Berlin. Schäuble wolle die Steuerquote halten und gehe daher von einem Spielraum von 0,4 Prozentpunkten aus, was umgerechnet eine Entlastung von rund zwölf Milliarden Euro bedeuten würde, schreibt das Blatt unter Berufung auf Regierungskreise in Berlin. Das Bundesfinanzministerium wollte die Angaben auf Anfrage nicht kommentieren.

Schäuble hatte zuletzt in der Tat angedeutet, dass die Steuerzahler künftig nicht stärker belastet werden sollen und die sogenannte Steuerquote ungefähr auf dem heutigen Niveau von 22 Prozent gehalten werden sollte. Die Steuerquote setzt die Steuereinnahmen ins Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt. Ein Rückgang der Quote um 0,1 Prozentpunkte macht - gemessen an der aktuellen deutschen Wirtschaftsleistung - etwa drei Milliarden Euro pro Jahr aus.

Nach der jüngsten Mai-Steuerschätzung wird für dieses Jahr eine volkswirtschaftliche Steuerquote von 22,04 Prozent der Wirtschaftsleistung unterstellt. Bis 2018 wird sie der Prognose zufolge auf 22,51 Prozent steigen. Würde das Niveau gehalten, ergäbe sich also rechnerisch ein Spielraum von 0,47 Prozentpunkten - vorausgesetzt die Steuerschätzung trifft so zu wie vorhergesagt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
1cd26b0c-f72d-11e6-aa2d-09c2680a9d12
Oberleitung stürzt auf ICE – Reisende stecken fest

Schreck für die Passagiere eines ICE aus München nach Hamburg. Im Hauptbahnhof fiel eine Oberleitung auf den Zug. Stundenlang warteten Hunderte Fahrgäste auf ihre Evakuierung – und das Wasser wurde knapp.

Sollte es für Erst- und Zweitklässler Zensuren geben?