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Schüler, aufgepasst: Dienstag ist früher Schluss

Lehrer wollen verhandeln Schüler, aufgepasst: Dienstag ist früher Schluss

Für Brandenburgs Schüler ist es eine tolle Nachricht. Ob die Eltern auch begeistert sind, ist eine andere Frage: An den meisten Brandenburger Schulen wird am Dienstag, den 24. November, früher Schluss gemacht. Der Grund: Die Lehrer sind unzufrieden mit ihren Arbeitsbedingungen. Dabei müssen sie seit diesem Schuljahr eine Stunde weniger pro Woche arbeiten.

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Dienstag: Nur drei Stunden Unterricht.

Quelle: dpa

Potsdam. Schüler werden diese Nachricht mit Freude vernehmen: An den meisten Brandenburger Schulen wird am Dienstag, den 24. November, früher Schluss gemacht. Der Grund: Die Lehrer sind zu einer Personalversammlung in die vier Regionalstellen des Landesschulamts eingeladen. Nach der dritten Unterrichtsstunde sei daher Schluss, heißt es bei der Lehrergewerkschaft GEW.

Damit wolle man den Forderungen in den anstehenden Gesprächen mit dem Land über bessere Arbeitsbedingungen Nachdruck verleihen, erklärte der GEW-Vorsitzende Günther Fuchs. Ab Januar wollen die Lehrer mit der Landesregierung verhandeln.

Hoher Krankenstand

„Es geht um die Attraktivität des Berufs insgesamt“, so Fuchs. „Wie geht man mit den älteren Kollegen um, wie bekommt man mehr junge Menschen ins System, wie kann man sie dafür gewinnen, draußen in der Fläche zu arbeiten? Um diese Fragen geht es uns“, erklärte der Gewerkschaftler. Der Alterschnitt der Brandenburger Lehrerschaft sei deutlich höher als der in westlichen Bundesländern. Entsprechend hoch sei auch der Krankenstand.

Lehrer müssen weniger arbeiten

Über Arbeitsbelastung und mangelnde Attraktivität des Berufs klagt die märkische Lehrerschaft schon seit längerem. Deswegen hatte sie nach langen Verhandlungen im vergangenen Jahr eine Absenkung der Pflichtstunden erkämpft. Seit diesem Schuljahr müssen Lehrer eine Stunde weniger in der Woche arbeiten. Um den Unterricht trotzdem zu gewährleisten, wurden zusätzliche Lehrer eingestellt.

Von Torsten Gellner

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