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Seehofer sieht Merkel nicht für Terrorgefahr verantwortlich

Terrorismus Seehofer sieht Merkel nicht für Terrorgefahr verantwortlich

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat betont, dass er Kanzlerin Angela Merkel keine Schuld an der Terrorgefahr durch islamistisch beeinflusste Flüchtlinge gibt.

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Schließ eine Spitzenkandidatur für Bundestagswahl nicht aus: Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer.

Quelle: Angelika Warmuth

Berlin. "Das hat von uns niemand behauptet, dass dies jetzt der Frau Bundeskanzlerin zuzuordnen ist", sagte der CSU-Vorsitzende im ZDF-Sommerinterview.

Nötig seien nun aber mehr Präsenz der Polizei, eine bessere Bekämpfung der Internetkriminalität sowie eine klarere Regelung für den Einsatz der Bundeswehr im Inneren.

In Berlin und Brüssel sei noch nicht alles Notwendige getan - aber auch noch nicht in München. Seehofer betonte, er setze Terroristen nicht mit Flüchtlingen gleich. Und: "Uns liegt nichts ferner, als Einheimische gegen Flüchtlinge auszuspielen." Bayern sei weltoffen und liberal. "Wir sind nicht für Abschottung. Wir sind für Recht und Ordnung und ein vernünftiges Maß an Zuwanderung."

Auf die Frage, ob er glaube, dass Merkels Appell "Wir schaffen das" nicht aufgehen und Deutschland die Flüchtlingskrise nicht bewältigen werde, wich Seehofer aus. Er sagte, er antworte auf neue Herausforderungen immer mit neuen Inhalten und Instrumenten. "Wenn die in der Praxis wirken, dann kann ich guten Gewissens gegenüber der Bevölkerung sagen: Wir haben alle Voraussetzungen geschaffen, dass wir es schaffen."

Letzte Sicherheit werde es zwar nicht geben, wichtig sei aber alles Menschenmögliche getan zu haben. Auch er sei von Natur aus ein optimistischer Mensch, versicherte Seehofer. Aber bei Gefahr für die Menschen ersetze Optimismus nicht das notwendige staatliche Handeln.

dpa

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