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Politik So erlebte ein MAZ-Sportreporter die Terrornacht
Nachrichten Politik So erlebte ein MAZ-Sportreporter die Terrornacht
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07:57 16.11.2015
Symbol im Stade de France: Ein kleiner Junge steht nach dem Abpfiff auf dem Spielfeld. Quelle: dpa
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Paris

Seine Augen werde ich so schnell nicht mehr vergessen. Vor mir steht nach dem Abpfiff ein Junge, der weint, vielleicht zehn Jahre alt. Er ist blass, seine Augen sind gerötet. Der Junge lässt seine Frankreich-Flagge fallen, um stattdessen die Hand seiner Mama zu greifen. Der Kleine war mit ihr ins Pariser Stade de France gekommen, um Fußball zu schauen. Seine französischen Helden wollte er sehen, die bestimmt als Poster bei ihm im Kinderzimmer hängen. Und die Deutschen, den Weltmeister. Es sollte so ein schöner Abend werden. Und jetzt? Ob er je vergessen wird, was da passiert ist, an diesem schwarzen Tag im November?

Ich werde es nicht. Über Fußball wollte ich berichten. Stattdessen wurde ich Zeuge eines Terroranschlags.

Die Tribüne vibriert

Es ist Mitte der ersten Halbzeit, als ein Knall den Boden unter meinen Füßen auf der Pressetribüne vibrieren lässt. Einige Fans grölen. Wird wohl ein Böller gewesen sein. Ein Böller? Viel zu laut. Und dann auch noch draußen. Die Kollegen um mich herum: in zwei Lager geteilt. Die einen arbeiten normal weiter, die anderen werden skeptisch. Die zweite Detonation. Hier stimmt was nicht.

Fans holen ihre Smartphones raus, es wird getuschelt. Warum sind die Tore des Stadions plötzlich zu?

Die Fußballfans haben sich nach dem Abpfiff auf dem Spielfeld versammelt. Quelle: dpa

Im Stadion wird es nach und nach stiller. Und überall sind da Sirenen. Dann bricht die Panik im Stadion aus – und es gibt kein Entkommen.
Wie Eric Zimmer die Zeit nach den Explosionen erlebt hat und wie er am Ende wieder zurück nach Hause gekommen ist, lesen Sie HIER in voller Länge beim MAZ Sportbuzzer.

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