Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
"Spiegel": Milliarden-Rechenfehler im Verteidigungsministerium

Verteidigung "Spiegel": Milliarden-Rechenfehler im Verteidigungsministerium

Das Verteidigungsministerium hat sich bei der Kostenentwicklung von zwei Rüstungsprojekten einem Medienbericht zufolge um jeweils rund eine Milliarde Euro verrechnet.

Voriger Artikel
USA bilden zusätzliche Kräfte in der Ukraine militärisch aus
Nächster Artikel
Ungarn beschleunigt Zaunbau an serbischer Grenze

Der neue Schützenpanzer «Puma» wiederum liewgt nicht rund 2,3 Milliarden Euro über den ursprünglich geplanten Kosten, sondern bloß 1,3 Milliarden Euro.

Quelle: Holger Hollemann/Archiv

Berlin. Dies gehe aus einem Bericht des Ministeriums auf Anfrage der Linken-Abgeordneten Gesine Lötzsch hervor, berichtete das Magazin "Der Spiegel". Das Verteidigungsministerium erklärte dagegen am Samstag in Berlin, es habe weder Fehler noch Kostenänderungen gegeben.

Nach Darstellung des "Spiegel" unter Berufung auf den Ministeriumsbericht wurden beim Lenkflugkörper "Meteor" nicht 1,2 Milliarden Euro im Vergleich zur Ursprungsplanung eingespart, sondern nur 11 Millionen Euro. Die erste Annahme beruhe auf fehlerhaften Daten sowie auf Schätzungen der Stückzahl aus dem Jahr 2000, habe das Ministerium eingeräumt.

Der Schützenpanzer "Puma" wiederum liege nicht 2,3 Milliarden Euro über den ursprünglich geplanten Kosten, sondern bloß 1,3 Milliarden Euro. Als Ursache für die verschwundene Milliarde gebe das Ministerium an, man habe sich zunächst auf eine "grobe Schätzung" verlassen. Das Ministerium habe eingeräumt, dass beide Fehler erst während der Bearbeitung der Anfrage bemerkt worden seien.

Ein Ministeriumssprecher erklärte dazu: "Im Verteidigungsministerium herrscht kein Rechenchaos." Es seien lediglich in zwei Projekten die Bezugsgrößen so angepasst worden, dass diese nun über alle Projekte einheitlich seien: "Es gab weder einen Fehler, noch haben sich die Kosten in den Projekten verändert."

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
7d8f4b1e-2b70-11e7-9327-a307594c6a64
Terrorverdacht: Mann in Londoner Regierungsviertel festgenommen

Nur wenige hundert Meter vom britischen Parlament entfernt hat die Polizei am Donnerstag einen Mann wegen Terrorverdachts festgenommen. Er hatte der Polizei zufolge mehrere Messer bei sich.

Sollte der Flughafen Tegel auch nach Eröffnung des BER offen bleiben?

25. April 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Welches Glück müssen wir jahrzehntelang gehabt haben, dass wir in Frieden und relativ sicher in Deutschland leben konnten – mit all den Türken, die das Land bevölkern.

mehr