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Streit bei Pegida: Angeblich Redeverbot für Festerling

Extremismus Streit bei Pegida: Angeblich Redeverbot für Festerling

Bei Pegida in Dresden gibt es einen Streit in der Führung. Angeblich wurde der bisherigen Frontfrau des islam- und fremdenfeindlichen Bündnisses, Tatjana Festerling, ein Redeverbot bei den montäglichen Kundgebungen erteilt.

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Die Pegida-Aktivistin Tatjana Festerling soll angeblich bei den montäglichen Kundgebungen nicht mehr reden dürfen.

Quelle: Sebastian Kahnert/Archiv

Dresden. Die 52-Jährige ist dort seit Wochen nicht mehr aufgetreten. Auf die Frage nach dem Grund sagte sie der Deutschen Presse-Agentur: "Das sollten Sie Herrn Bachmann fragen."

Edwin Wagenveld - ein Pegida-Aktivist der ersten Stunde - schrieb bei Facebook von einem Redeverbot für Festerling und einer "Tirade aus Lügen, Unterstellungen und Verleumdungen" mit dem Ziel, "sie als spaltende Selbstdarstellerin fertig zu machen".

Ohne Festerling beim Namen zu nennen, hatte Pegida-Chef Lutz Bachmann am Dienstagabend bei Facebook mitgeteilt: "Ich halte es wie beim letzten Mal, als das gleiche Symptom bei der ersten Frau bei Pegida auftrat." Dies ist eine Anspielung auf Katrin Oertel, die nach Bekanntwerden rassistischer und hetzerischer Facebook-Posts Bachmanns und dessen Weigerung, sich deshalb aus der Führungsriege zurückzuziehen, im Januar 2015 Pegida zusammen mit weiteren Mitgliedern des Organisationsteams verlassen hatte.

dpa

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