Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Politik Stress beim Job: DGB fordert Sanktionen für Arbeitgeber
Nachrichten Politik Stress beim Job: DGB fordert Sanktionen für Arbeitgeber
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:33 31.10.2013
Der Stress im Job wird von Arbeitnehmern und Arbeitgebern unterschiedlich wahrgenommen. Quelle: Patrick Pleul
Anzeige
Berlin

"Deshalb brauchen wir klare Regeln wie eine Anti-Stress-Verordnung, mehr Mitbestimmung für Betriebs- und Personalräte sowie Beschäftigte und auch mehr Sanktionen für die Arbeitgeber, die sich nicht an Recht und Gesetz halten."

Die Techniker Krankenkasse hatte eine Studie veröffentlicht, nach der jeder zweite Deutsche an Stress leidet. Als Hauptstressfaktor gaben zwei Drittel der Befragten ihren Job an.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) erklärte auf Anfrage der "Welt": "Es ist falsch, psychische Erkrankungen vorrangig auf Arbeit zurückzuführen - das Gegenteil ist richtig". Arbeit habe in aller Regel einen sehr positiven Effekt auf die psychische Gesundheit, sie schaffe Selbstbestätigung und Anerkennung. Beschäftigte litten seltener an psychischen Erkrankungen als Nichtbeschäftigte. Von einer Anti-Stress-Verordnung halten die Arbeitgeber nichts: Im Arbeitsschutzrecht gebe es ausreichende Regelungen. Eine weitere Regulierung wäre "kontraproduktiv, bürokratisch und praxisfern."

dpa

Mehr als 68 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges hat die Stadt Goslar Adolf Hitler die Ehrenbürgerwürde aberkannt. Das hat ein Verwaltungssprecher am Mittwoch mitgeteilt.

30.10.2013

Nach einer ersten Einigung in der Europa-Politik ringen Union und SPD weiter um eine gemeinsame Linie in der Euro-Schuldenkrise. Nach einwöchigen Koalitionsverhandlungen zeichnet sich bisher keine Annäherung bei den geplanten Regeln zur Abwicklung maroder Banken sowie beim Umgang mit Altlasten der Krisenstaaten ab.

30.10.2013

Praktikanten mit abgeschlossener Ausbildung sollen nach dem Willen von Union und SPD künftig ebenfalls von geltenden Mindestlöhnen in ihren Branchen profitieren.

30.10.2013
Anzeige