Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Studie: Vollständige Ost-West-Angleichung wohl unmöglich

Geschichte Studie: Vollständige Ost-West-Angleichung wohl unmöglich

In den 25 Jahren seit der Wiedervereinigung haben sich die Lebensverhältnisse in Ost und West nach einer Studie in vielen Bereichen angenähert, ohne dass sich indes eine völlige Angleichung abzeichnet.

Voriger Artikel
Hessen für Neustart bei Vergabe von Sportwetten-Lizenzen
Nächster Artikel
Seehofer verteidigt bayerischen Asyl-Vorstoß

Feier am Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 vor dem Reichstag in Berlin.

Quelle: Jörg Schmitt

Berlin. "Nach diesem Kraftakt ohnegleichen sind bis heute zwar ein paar blühende Landschaften entstanden", teilte das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung am Mittwoch mit. "Von einer flächenhaften Angleichung zwischen Ost und West kann aber keine Rede sein." Sie könne aus strukturellen Gründen vermutlich auch nie vollständig vollzogen werden.

Das Institut hat die Daten und Untersuchungen zu 25 Themenfeldern zusammengefasst. Bei den Kinderzahlen, der Bildung oder den Umweltbedingungen habe sich die klare Teilung Deutschlands aufgelöst, sagte Institutsdirektor Reiner Klingholz. Der frühere Grenzverlauf sei aber bei Themen wie Bevölkerungsentwicklung, Wirtschaftskraft, Vermögen, Erbschaften oder Landwirtschaft noch immer sichtbar.

Auch bei der Zuwanderung sei Deutschland gespalten. Die Integrationsbereitschaft werde im Osten als geringer beurteilt, rechtsextreme Meinungen kämen dort öfter vor. Habe sich die Willkommenskultur beider Landesteile 2012 kaum unterschieden, sage heute nur jeder zweite Ostdeutsche, Zuwanderer seien willkommen. Im Westen seien es zwei Drittel.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
da1fd95e-cec0-11e7-85d4-3caaf6b0da6d
Das sind John Lennons gestohlene Notenblätter

Sie sollen einen Wert von 3,1 Millionen Euro haben: Die Polizei hat die gestohlenen Gegenstände von Musiklegende John Lennon präsentiert.

Begleitetes Fahren schon ab 16 statt 17 – eine gute Idee?